Hobbygärtner, die einen Hibiskus kultivieren, sind oft unsicher, wie man eine üppige Blütenbildung fördert. Das richtige Düngemittel und die passende Düngermenge sind hierfür unentbehrlich. Wie Sie Ihren Hibiskus richtig düngen, wird in diesem Beitrag erläutert..
Korrekte Düngung von Topfpflanzen
Nährstoffe sind essentiell für die Entwicklung eines Hibiskus. Aus diesem Grund finden sich im Handel spezielle Düngemittel, die alle nötigen Nährstoffe enthalten. Aber auch handelsübliche Blumendünger können ausreichend sein, wenn auf die Inhaltsstoffe geachtet wird. Im Speziellen sollten Schwefel, Eisen, Mangan, Zink und Kupfer sollten enthalten sein. Ein NPK-Dünger, eine Mischung aus Stickstoff, Phosphor und Kalium in einem Verhältnis von 7:6:5 gilt ebenfalls als ideal.
Um die Gewächse auf den kommenden Winter vorzubereiten und zu stärken, sollte man im Spätsommer oder im Frühherbst auf ein kaliumbetontes Düngemittel umsteigen.
Da Hibiskus viele Nährstoffe benötigt, ist es wichtig, diese regelmäßig zuzuführen. Topfpflanzen sollten wöchentlich von März bis September gedüngt werden. Dabei muss man auf die Dosierungshinweise des Herstellers achten, da auch ein Überdüngen schädlich ist. Von Anfang Oktober bis Ende Februar reichen monatliche Düngergaben aus.
Korrekte Düngung von Freiland-Pflanzen

Die Düngung von Hibiskuspflanzen im Freiland unterscheidet sich von der Düngung von Zimmerpflanzen. Sie benötigen humusreiche Erde, die sehr durchlässig und einen gewissen Lehmanteil aufweist. Vor der Pflanzung sollte der Boden mit Kompost oder organischem Langzeitdünger aufgewertet werden, um die Gewächse in den ersten Wochen mit Nährstoffen zu versorgen.
Bestehende Pflanzen können im Frühjahr mit einem Langzeitdünger für Blühpflanzen versorgt werden, bei dem in der Regel einmaliges Düngen ausreicht. Zusätzliches Düngen mit im Herbst stärkt die Pflanze perfekt für den Winter.
Wie wird eine Hibiskus Hecke gedüngt?

Eine Hibiskus Hecke ist ebenso schön wie die anderen Formen des Hibiskus. Das Düngen erfolgt aber auch hier etwas anders. Die Hecke sollte bei der Pflanzung mit einer Mischung aus Sand und Kompost versorgt werden. Danach reicht es bis August, alle zwei Wochen einen Flüssigdünger hinzuzugeben, wobei der Boden feucht gehalten werden sollte, um die Nährstoffe für die Pflanze gut zugänglich zu machen. In den Folgejahren sollte die Hecke im Frühjahr mit einem organischen Langzeitdünger gedüngt werden.
Auch die Hecke sollte für den Winter vorbereitet werden, in dem im Spätsommer zudem noch Patentkali verwendet wird.
Expertentipp
Staunässe sollte beim Hibiskus vermieden werden, egal ob Zimmerpflanze, im Garten oder als Hecke. Daher sollte der Boden gut durchlässig sein und bei Zimmerpflanzen ein Topf mit Abflussloch verwendet werden. Eine zusätzliche Drainageschicht sorgt ebenfalls für ein besseres Abfließen des Wassers.
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