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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Himbeeren waschen – ja oder nein?

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Himbeeren waschen - ja oder nein

Endlich ist wieder Saison für köstliche Himbeeren. Wir haben schon lange darauf gewartet. Doch jährlich stellt sich die gleiche Frage: Waschen oder gleich naschen?

Reife Himbeeren schmecken am besten. Man erkennt diese an ihrer kräftigen roten Farbe und dem süßlichen Aroma. Wichtig zu wissen ist, dass Himbeeren nicht mehr nachreifen. Sie sind säuerlich, wenn sie zu früh gepflückt werden. Daher lohnt es sich allemal die Beeren aus der Region zu kaufen, damit sie möglichst kurze Transportwege hinter sich haben und ihren vollen Geschmack entfalten können.

Waschen oder gleich naschen?

Waschen oder gleich naschen


Der Geschmack von reifen Himbeeren verwässert beim Waschen. Sie müssen nicht unbedingt vor dem Verzehr gewaschen werden. Es sei denn sie sind sehr stark verschmutzt oder sie sind mit Schimmelsporen in Berührung gekommen. Wasser setzt dem einzigartigen süßen Aroma zu. Um möglichst sicher zu gehen, dass die Himbeeren nicht mit Pestiziden belastet sind, kauft man am besten Bio-Himbeeren. Ist das Waschen aufgrund von Schmutz allerdings unumgänglich, sollte man folgende Punkte beachten:

  • Himbeeren sind sehr empfindliche Früchtchen und sie mögen keinen Druck. Wenn sie dennoch Druck ausgesetzt sind, werden sie schnell matschig und verderben rasch.
  • Behandeln Sie sie daher sehr gefühlvoll und gehen Sie vorsichtig mit ihnen um.
  • Waschen Sie Himbeeren erst unmittelbar vor dem Verspeisen bzw. Verarbeiten.
  • Der Druck von fließendem Wasser ist für die köstlichen Beeren zu hoch. Füllen Sie daher lauwarmes Wasser in eine Schüssel und legen Sie die Himbeeren vorsichtig in ein grobmaschiges Sieb. Sie sollten sich dabei möglichst nicht berühren.
  • Tauchen Sie das Sieb in das Wasser.
  • Achtung: Himbeeren mögen keine langen Bäder. Gönnen Sie ihnen daher nur einen kurzen Ausflug ins Wasser.
  • Lassen Sie das Sieb über einem Topf abtropfen.
  • Legen Sie die Himbeeren danach vorsichtig zum Trocknen auf ein Stück Küchenpapier oder ein sauberes Küchenhandtuch. Die Himbeeren sollten sich dabei nicht berühren.

Lagern von Himbeeren

Lagern von Himbeeren
Die Lagerzeit von Himbeeren ist generell sehr kurz. Im Kühlschrank halten sie sich zwischen zwei und drei Tagen. Am besten legt man sie auf einen großen Teller. Dabei sollten sie möglichst keine anderen Beeren berühren, um Druckstellen zu vermeiden. Schimmelige Früchte entfernt man vorab. Nach dem Waschen ist die Lagerzeit wesentlich kürzer als bei ungewaschenen Beeren. Naschen Sie Himbeeren daher am besten gleich nach dem Waschen. Alternativ kann man sie zu leckerer Marmelade verarbeiten oder die gut getrockneten Beeren einfrieren.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Vorsicht ist besser als Nachsicht
Wie überall gilt dieses Sprichwort auch bei Himbeeren. Wenn Himbeeren im eigenen Garten wachsen, kann man Verschmutzungen ganz einfach vorbeugen. Gerne verraten wir Ihnen die besten Tipps:

  • Binden Sie die Sträucher hoch. So sind die Beeren weit entfernt von der schmutzigen Erde.
  • Legen Sie Stroh unter die Sträucher. Herunterfallende Beeren oder Ruten, die aufgrund der starken Himbeerlast zu Boden hängen, sind dadurch geschützt.
  • Sollten schimmlige oder faule Früchte am Strauch sein, entfernen Sie diese so rasch wie möglich. Die restlichen Himbeeren dürfen nicht in Kontakt mit ihren kranken Kollegen kommen.

Nach diesen Ausführungen ist es für uns glasklar: Wenn die Himbeeren nicht verschmutzt sind, entscheiden wir uns für das sofortige Naschen und verzichten in diesem Fall auf das vorherige Waschen.

Expertentipp

In der Schwangerschaft sollten Sie Himbeeren immer vor dem Verzehr waschen. Im Idealfall kommen diese Früchte nicht mit Erde in Berührung, dennoch können Toxoplasmose Erreger vorhanden sein. Diese sind normalerweise komplett ungefährlich, können dem ungeborenen Kind aber Schaden zufügen. In diesem Fall lässt man Vorsicht walten und wäscht die Himbeeren bevor man sie genießt.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/S_A_N

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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