Ein Hochbeet bietet einige Vorteile, zum Beispiel den, dass sich Gärtner nicht bücken oder in die Knie gehen müssen. Im Stehen können Gemüse und Blumen so bequem gesetzt und gepflegt werden. Damit Tomaten, Petersilie und grüner Salat aus dem eigenen Hochbeet einige Monate länger gezogen werden können, lohnt sich eine Hochbeet Überdachung. Diese schützt vor Regen und Hagel ohne die zarten Pflänzchen vom Sonnenlicht abzuschneiden. Geschützt unter einer Hochbeet Überdachung gedeihen viele Pflanzen sogar noch besser. Hochbeet Überdachungen gibt es zu kaufen, zum Beispiel im Baumarkt. Meist aber nur im Paket zusammen mit einem Hochbeet. Doch was tun, wenn im Garten bereits ein selbst gebasteltes Hochbeet steht oder die Überdachungen aus dem Baumarkt nicht passen?
Eine Überdachung für das Hochbeet bauen
Eine Hochbeet Überdachung besteht im Grunde aus einem Rahmen und der Verglasung. Bei den Materialien kann man aus verschiedenen Optionen wählen. Wofür man sich entscheidet, hängt von verschiedenen Umständen ab, zum Beispiel wie viel Geld man ausgeben möchte und wie gut die handwerklichen Fähigkeiten sind. Aber auch die Größe des Hochbeetes hat auf die Planung und somit auf die Kosten einen wesentlichen Einfluss. In der Regel kommen drei Dachkonstruktionen zur Anwendung:
- Pultdach
- Giebeldach
- Folientunnel
Wer sich für einen Folientunnel entscheidet, kommt um Metallstangen nicht herum, die zu Bügeln gebogen am Rahmen des Hochbeetes mit Schrauben fixiert und mit Folie bespannt werden. Allerdings entscheiden sich viele Heimwerker aus praktischen Gründen für ein Pult- oder Giebeldach, da diese aus Holz hergestellt werden können. Holz ist preiswerter und einfacher zu bearbeiten als Metall und in Baumärkten in vielen Größen und Formen verfügbar.
Die Auswahl der Verglasung

Der Rahmen ist zwar unverzichtbar für den Bau einer Hochbeet Überdachung, aber nur eine Hälfte des Vorhabens. Sobald der Rahmen zusammengeschraubt wurde, muss die Abdeckung bzw. die Verglasung montiert werden. Hier bieten sich verschiedene Optionen an, wie etwa Platten aus Plexiglas oder eine durchsichtige, elastische Folie.
Auch hier entscheiden verschiedene Umstände, welches Material verwendet wird. Plexiglas muss zugeschnitten und die Kanten geschliffen werden. Danach werden die Platten auf dem Rahmen verschraubt, was ihm zusätzlich Stabilität verleiht. Allerdings ist diese Variante recht teurer.
Folie wird als Meterware gekauft, mit der Schere zugeschnitten und entweder auf dem Holz festgetackert oder festgeschraubt. Diese Variante ist preiswerter als Plexiglas und für Anfänger des Selbstbaus vermutlich leichter zu handhaben. Für den Gartenbau eignet sich außerdem ein spezielles Vlies, das die Pflanzen ebenfalls vor der Witterung schützt, aber luft- und wasserdurchlässig ist. Das erspart das Lüften und das Gießen, sofern es ausreichend regnet.
Praktikabilität der Überdachung
Bei der Planung sollte man bedenken, dass die Überdachung mit wenigen Handgriffen entfernt werden kann. Sonst kann man seine Pflanzen nicht richtig pflegen. Bei einem kleinen Hochbeet ist die Überdachung klein und leicht. Hier kann man eine abnehmbare Überdachung konstruieren.
Aber was, wenn das Hochbeet mehrere Meter lang ist? In dem Fall muss ein Zugang zu den Pflanzen eingeplant werden, zum Beispiel durch Hochklappen des Daches. Wird eine Folie verwendet, kann man die Konstruktion so wählen, dass man diese hochrollen kann und man auf diese Weise Zugang zu den Pflanzen erhält.
Expertentipp
Bei der Planung der Hochbeet Überdachung ist es wichtig die vorherrschenden Windverhältnisse zu berücksichtigen. Weht starker Wind, muss die Überdachung stabil und schwer sein, damit sie auch höheren Windgeschwindigkeiten widersteht.
Häufig gestellte Fragen
Was muss man beim Verglasen des Rahmens berücksichtigen?
Verwendet man Plexiglas oder eine luftundurchlässige Folie, muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden. Hier sollten bei der Planung Lüftungsschlitze berücksichtigt werden.
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