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Hochbeet – Ideen, Tipps und Tricks für den Unterbau

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Hochbeet - Ideen, Tipps und Tricks für den Unterbau

Hochbeete sind ideal für Hobbygärtner, da sie bequeme Arbeitshöhen bieten und besser zu bewältigen sind als ebenerdige Beete. Klassische Hochbeete sind zum Boden hin durchlässig und maximal mit einer Unkrautsperre versehen. Auf diese Weise haben Mikroorganismen, Regenwürmer und teilweise leider auch Schädlinge, wie Wühlmäuse, Zugang zum Inneren. Gieß- und Regenwasser können aus Hochbeeten ebenfalls ungehindert abfließen.

Hochbeete mit offenen Böden sind jedoch nicht immer gewünscht und beim Gärtnern auf Balkonen und Terrassen nicht praktikabel. Wie man ein Hochbeet auf einem Unterbau errichten kann und welche Möglichkeiten sich bieten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Hochbeete mit Tischen als Unterbau

Hochbeete mit Tischen als Unterbau


Tischhochbeete eignen sich besonders gut für das Gärtnern auf Balkonen und Terrassen. Dazu wird auf einer tischähnlichen Unterkonstruktion mit Beinen oder Kufen eine Wanne montiert. Über die Tiefe der Wanne kann individuell entschieden werden. Sie sollte vergleichsweise flach sein, falls der Charakter eines Tisches gewünscht ist. Für tiefwurzelnde Gemüsesorten ist ein flaches Hochbeet nicht geeignet, für Salate, verschiedene Kohlsorten oder Kräuter ist es jedoch ideal.

Stauraum unter dem Hochbeet

Stauraum unter dem Hochbeet
Der freie Raum unter dem Tisch kann als Abstellfläche und Stauraum genutzt und nach Belieben verkleidet oder mit Regalbrettern versehen werden. Ideales und ästhetisch ansprechendes Material für ein Tischhochbeet ist robustes Holz, wie Ahorn oder Kiefer.

Die Wanne sollte mit Folie ausgekleidet werden, damit das Holz nicht zu schnell verrottet. Auch für einen Wasserablauf muss man sorgen, damit sich kein Wasser im Beet anstauen kann. Wurde ein Hochbeet aus recyceltem Holz gebaut, wird man zudem dem Nachhaltigkeitsgedanken gerecht. Eventuell bietet sich ein bereits ausrangierter Tisch für den Bau an.

Hochbeete aus Paletten

Hochbeete aus Paletten
Paletten können ebenfalls für den Bau von Hochbeeten verwendet werden. Die Palette, die den Boden bildet, kann man auf Rollen montieren, sodass das Hochbeet beweglich ist. Allerdings ist ein mit Reisig, Laub, Grasschnitt und Erde befülltes Hochbeet recht schwer. Paletten haben genormte Maße und lassen sich mit Hilfe von Winkeln, Holzschrauben und Nägeln ohne ausgeprägtes, handwerkliches Geschick gut zu Behältern montieren. Mit etwas Glück bekommt man Paletten kostenlos von ortsansässigen Unternehmen. Fragen lohnt sich in jedem Fall.

Unterbau aus Steinen

Unterbau aus Steinen
Ein Unterbau aus Feldsteinen oder alten Ziegeln bietet sich für massive Hochbeete an. Es handelt sich dabei jedoch um ein etwas aufwändigeres Projekt. Eine solche Konstruktion bietet den Vorteil, dass man mit einem gemauerten oder geschichteten Unterbau zusätzlich einen Rückzugsort für Insekten, Blindschleichen und kleine Reptilien, wie Frösche oder Eidechsen, schafft.

Bei einem Hochbeet dieser Art ist es begrüßenswert, wenn vorhandene Materialien wie alte Ziegel, Dachpfannen oder Feldsteine Verwendung finden. In gemauerte oder wie Trockenmauern aufgeschichtete Unterkonstruktionen können bewusst Hartholzscheiben mit Löchern oder kleine Höhlen eingearbeitet werden, die willkommenen und benötigten Schutzraum für kleine Tiere bieten. Diese Beete passen besonders gut in naturnahe Gärten. Wichtig ist, auf Stabilität zu achten. Fällt eine steinerne Konstruktion zusammen, kann das sehr gefährlich werden.

Expertentipp

Ein Hochbeet aus Paletten kann zu Beginn als Kompostbehälter genutzt werden. Ist der Kompost reif, wird er zu einem Hochbeet umfunktioniert. Komposterde eignet sich weniger für Schwachzehrer, wie Kräuter, Schnittsalate und Radieschen. Besser geeignet ist sie für Starkzehrer wie Tomaten, Artischocken, Kohl, Kartoffeln, Zuckermais und Paprika sowie für Mittelzehrer wie Kohlrabi, Möhren, Fenchel und Zwiebeln.

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