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Zimmerpflanzen

Ist Christusdorn giftig für Menschen?

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Ist Christusdorn giftig für Menschen

Christusdorn stammt ursprünglich aus Madagaskar und ist eine sehr beliebte Zimmerpflanze. Auch in der kalten Jahreszeit und bei trockener Heizungsluft blüht die rot, rosa- oder pinkfarbene Blume problemlos. Warum Christusdorn nicht für jeden Haushalt geeignet ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wissenswertes

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Der botanische Name des Christusdorns lautet Euphorbia milii und er gehört somit zu den Euphorbien. Diese werden auch als Wolfsmilchgewächse bezeichnet. Pflanzen aus dieser Familie enthalten einen milchigen Saft, der sowohl für Menschen als auch für Tiere giftig ist.

Ein bekannter Vertreter dieser Pflanzenfamilie ist der Weihnachtsstern. Es ist deshalb sehr wichtig, Christusdorn außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren zu kultivieren.

Giftstoffe und Vergiftungserscheinungen

Giftstoffe und Vergiftungserscheinungen
Christusdorn ist in allen Pflanzenteilen giftig. In dem milchigen Saft der Pflanze sind verschiedene Giftstoffe enthalten, die mehr oder weniger schädlich für Menschen und Tiere sein können. Darunter fallen folgende Gifte:

  • Gerbstoffe
  • Alkaloide
  • Ingenole
  • Glykoside
  • Polyphenole

Beim Umgang mit der schönen Pflanze ist aus diesem Grund immer Vorsicht geboten. Kommt der Milchsaft in Kontakt mit der Haut, verursacht das nicht nur Hautreizungen. Es kann zur Bildung von Blasen und zu einer Reizung der Schleimhäute kommen.

Hat ein Haustier, wie eine Katze, ein Hund oder ein Kaninchen, vom Christusdorn gefressen, sollte schnellstmöglich ein Tierarzt aufgesucht werden. Zu den typischen Vergiftungserscheinungen gehören unter anderem Durchfall, Erbrechen, Lähmungserscheinungen, Koma und verzögerte Reflexe.

Expertentipp

Damit Verletzungen und Hautreizungen vermieden werden können, sollte beim Umgang mit dem Gewächs nur mit festen Gartenhandschuhen gearbeitet werden. Vor allem dann, wenn man die Pflanze umtopfen oder beschneiden möchte, zum Beispiel nach der Trockenruhe. Dann kann der austretende Saft weder auf die Haut gelangen, noch kann man sich an den spitzen Dornen der Pflanze verletzen.

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