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Zimmerpflanzen

Klee im Topf pflegen

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Klee im Topf pflegen

Klee, im Allgemeinen auch unter der Bezeichnung Glücksklee bekannt, wird vor allem gerne an Silvester oder zu Neujahr verschenkt. Die kleinen Pflänzchen sollen Glück bringen und sind mit ihrer wunderschönen Optik absolute Eyecatcher. Nach den Feierlichkeiten müssen die Pflänzchen jedoch nicht zwangsläufig entsorgt werden, denn es ist durchaus möglich, sie im Topf zu pflegen, sodass man eine lange Zeit Freude daran hat.

Standort

Standort


Die an Silvester verschenkten Glücksklee-Pflänzchen sehen zumeist bereits binnen weniger Tage, die sie in der Regel auf dem Esstisch oder der Fensterbank verbringen, sehr traurig aus. So lassen sie dann oftmals die Blätter hängen, was gemeinhin dazu führt, dass sie ganz einfach weggeworfen werden. Das schlaffe Erscheinungsbild liegt zumeist schlichtweg am falschen Standort: Klee im Topf bevorzugt zwar durchaus einen hellen aber zugleich kühlen Platz: ideal sind Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad Celsius.

Während Glücksklee unbedingt viel Licht benötigt, verträgt er jedoch keine trockene Heizungsluft. Im Sommer ist es sogar möglich, das Pflänzchen nach draußen zu bringen. Im Garten fühlt er sich an einem hellen bis halbschattigen, geschützten Platz sehr wohl. Der Steingarten oder das Beet ist für ihn eine hervorragende Wahl.

Erde

Erde
Damit der Klee gut gedeiht, wird er am besten so schnell wie möglich umgetopft. Hierzu sollte man einen Topf auswählen, dessen Rand ungefähr ein bis zwei Zentimeter größer ist als der alte. Als Substrat ist eine Mischung aus Sand und Torfersatz eine sehr gute Wahl. Zudem fühlt sich der Glücksklee in gut wasserlöslicher, humoser Erde wohl.

Gießen

Gießen
Klee im Topf benötigt nicht so viel Wasser, wie zumeist gedacht wird. Aufgrund dessen erfolgt der Griff zur Gießkanne oftmals zu häufig, was jedoch dazu führt, dass die Pflanze abstirbt. Wesentlich besser ist es, den Glücksklee lediglich mäßig feucht zu halten. So sollte der Klee erst dann gegossen werden, wenn die oberste Bodenschicht bereits angetrocknet ist.

Außerdem ist zu beachten, dass sich Glücksklee von März bis April in seiner Ruhephase befindet, in der er noch weniger gegossen werden sollte. Ist geplant, dass sich der Klee einzieht und den Winter über in seiner Knolle verbringt, dann darf man ihn bereits ab dem Spätsommer nicht mehr gießen. Für die an Silvester verschenkten Pflänzchen kommt dies somit jedoch nicht mehr infrage.

Ist Glücksklee giftig?

Glücksklee enthält Oxalsäure. Werden größere Mengen der Pflanze zu sich genommen, können Reizungen sowie weitere, gesundheitliche Probleme auftreten. Vor allem Kleinkinder und Tiere sollten den Klee nicht zu sich nehmen, da es hier bereits bei einer kleineren Menge zu einer schädlichen Wirkung kommen kann. Dementsprechend ist es besser, Vorsicht walten zu lassen und den Glücksklee nicht in erreichbarer Nähe von Haustieren und Kleinkindern aufzustellen.

Expertentipp

Glücksklee benötigt zwar lediglich wenig Nährstoffe, doch um das Wachstum anzuregen, bietet es sich an, die Pflanze zwischen April und August etwa alle zwei Wochen zu düngen. Hierzu genügt handelsüblicher Blumendünger vollkommen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/fotolinchen

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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