Connect with us

Heckenpflanzen

Konifere wird braun – was tun?

Veröffentlicht

auf

Konifere wird braun - was tun

Viele Gärtner entscheiden sich für Koniferen, wenn es um den optimalen Sichtschutz im heimischen Garten geht. Allerdings kann es passieren, dass die Pflanzen plötzlich braune Stellen entwickeln. Woran das liegen kann und was Sie dagegen unternehmen können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Wassermangel

Wassermangel


Da Koniferen einen feuchten Boden bevorzugen, ist es wichtig darauf zu achten, die Pflanze in den Sommermonaten regelmäßig zu gießen, sollte es sich um einen trockenen Sommer mit nur wenigen Regenschauern handeln.

Zeigen sich bisher nur einige braune Stellen, kann die Pflanze noch gerettet werden. Ist die Konifere jedoch schon komplett braun und vertrocknet, besteht lediglich eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sie sich wieder erholt. Heben Sie hierfür einen Graben rund um die Konifere aus und füllen Sie diesen so lange mit Wasser, bis der Wurzelballen vollkommen durchnässt ist. Völlig vertrocknete Pflanzen können jedoch auch mit dieser Methode nur selten gerettet werden.

Magnesiummangel

Magnesiummangel
Eine weitere Ursache für braune Verfärbungen an Koniferen kann ein Magnesiummangel des Bodens sein. In diesem Fall befinden sich die braunen Verfärbungen hauptsächlich am mittleren bzw. unteren Teil der Pflanze. Magnesium können Sie im Fachhandel als eine Art Dünger erwerben. Die geeignete Verabreichungsform und Menge sind der Anleitung des Zusatzes zu entnehmen. Wenn Sie die Pflanze im Frühjahr regelmäßig düngen, können Sie einem Mangel der nötigen Nährstoffe vorbeugen.

Schnittschäden

Schnittschäden
Im Regelfall können Koniferen mehrere Male im Jahr problemlos geschnitten werden, denn sie erholen sich recht schnell von Rückschnitten. Wird eine Konifere so weit zurückgeschnitten, dass man bis in das alte Holz vorgedrungen ist, können kahle Stellen entstehen, die die Pflanze nicht mehr selbstständig ausgleichen kann.

Hier besteht jedoch für Sie als Gärtner die Möglichkeit einige der umliegenden grünen Äste so zu verbiegen, dass diese die kahlen Stellen der Pflanze verdecken. Für mehr Standhaftigkeit können Sie die Äste vorsichtig mit Kabelbinder oder Draht fixieren. Achten Sie jedoch darauf, dass die Äste nicht zu fest befestigt sind. Durch diese Methode wachsen die Zweige in die gewünschte Richtung und verdecken die kahlen Stellen schon bald von selbst.

Schimmelbefall

Je nach Sorte ist es ebenso möglich, dass die Konifere unter einem Schimmelbefall leidet. Einen Schimmelbefall erkennen Sie in erster Linie an abgestorbenen Ästen. Die befallenen Zweige sollten schnellstmöglich abgetrennt und über den Hausmüll entsorgt werden.

Das hierfür verwendete Werkzeug muss nach der Anwendung unbedingt mit einer Mischung aus Wasser und Bleichmittel oder alternativ mit einer Chlorlösung desinfiziert werden, um weitere Infektionen zu vermeiden. Auch getragene Gartenhandschuhe und Ihre Kleidung sollten Sie im Nachhinein behandeln, indem Sie diese bei mindestens 60° Celsius waschen.

Im Fachhandel finden Sie passende Mittel zur Behandlung der Pflanze. Um einen Schimmelbefall zu verhindern, sollten Sie die Pflanze so schneiden, dass der untere Teil breiter wächst als der obere Teil. Auf diese Weise gelangen Sonnenstrahlen nach einem Regenschauer besser in die Zwischenräume der Pflanze, was dafür sorgt, dass diese besser und schneller trocknet. So ist die Konifere weniger anfällig für einen Schimmelbefall.

Expertentipp

Da es sich bei Koniferen um besonders starke Pflanzen handelt, die ein hohes Alter erreichen können, lassen sich Probleme wie braune Stellen an der Pflanze mit einfachen Mitteln bekämpfen oder meist sogar verhindern. Schneiden Sie die Pflanze jedes Jahr zurück und versorgen Sie sie im Anschluss mit einem geeigneten Dünger. Dies sollte vorzugsweise im Frühjahr geschehen. Durch diese einfache Pflegeroutine wird auch der Boden mit wertvollen Nährstoffen und Mineralien versorgt, die für Koniferen äußerst wichtig sind.

5/5 - (1 Bewertungen)

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär