Die kleinen Früchte der exotischen Pflanze sind ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Im Spätsommer und Herbst sind sie erntereif und erinnern mit ihrem Aussehen an Mini Orangen. Die leuchtend orange Farbe der Früchte ist ein Highlight in jedem Garten, auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Hübsch anzusehen sind auch die weißen Blüten, die einen angenehmen Duft verströmen.
Die exotische Kübelpflanze
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Asien, erfreut sich jedoch bei uns immer größerer Beliebtheit. Die Kumquat ist eine kleinwüchsige und kompakte Pflanze. In unseren Breitengraden wird sie im Kübel kultiviert. Das ist notwendig, denn sie ist nicht frosthart und muss in den Wintermonaten in ein Winterquartier übersiedeln.
Substrat für die Pflanzen
Die Kumquat benötigt einen möglichst großen Pflanzkübel mit nährstoffreichem, lockerem Substrat. Gewöhnliche Gartenerde ist nicht geeignet, da sie in Töpfen und Kübeln zusammensackt und steinhart wird. Ideal ist eine qualitativ hochwertige Zitrus-Erde. Immerhin ist die Kumquat mit den Zitrusfrüchten verwandt.
Zum Eintopfen eignen sich große Tontöpfe, aber auch Kunststoffgefäße. Kunststoffgefäße haben den Vorteil, dass sie nicht so schwer sind und deshalb leichter transportiert werden können. Das Pflanzgefäß muss Wasserabzugslöcher haben, damit das Substrat bei Dauerregen nicht versumpft.
Der Standort

Im Sommer will die Pflanze im Freien stehen und liebt einen hellen, sonnigen und warmen Standort. Perfekt ist ein windgeschützter Platz, denn Zugluft wird von der Pflanze schlecht vertragen.
Die Wasserversorgung

An heißen Sommertagen benötigt, die in einen Kübel gepflanzte Kumquat reichlich Wasser. Regelmäßiges Gießen ist unbedingt erforderlich, da die Situation für Kübelpflanzen anders ist als für jene Pflanzen, die im Gartenbeet wurzeln. Gartenböden trocknen nicht so leicht aus, Nährstoffe bleiben erhalten und stehen der Pflanze jederzeit zur Verfügung.
Gießwasser ist nicht gleich Gießwasser
Für die Bewässerung der Kumquat ist Regenwasser optimal. Ist das Auffangen oder Sammeln nicht möglich, sollte nur kalkarmes Gießwasser verwendet werden. Sie mag es außerdem, wenn sie ab und an mit lauwarmem Wasser besprüht wird.
Außerdem ist es wichtig, wie und wann die Kumquat gegossen wird. Wenn die Sonne mittags auf die Terrasse oder auf den Balkon scheint, ist kaltes Gießwasser ein Schock für die Kumquat. Vorteilhafter ist es zweimal täglich zu gießen und zwar am Morgen und am Abend. Hierbei ist zu beachten, dass auch die Kumquat keine Staunässe verträgt.
Die Nährstoffversorgung
Von Frühlingsbeginn bis Ende August sollten Kumquats einmal pro Woche mit einem speziellen Zitruspflanzen-Dünger gedüngt werden, um ihnen die benötigten Nährstoffe zuzuführen.
Kumquat umtopfen
Wird die Kumquat in einen großen Topf gepflanzt, muss sie nicht jedes Jahr umgetopft werden. Erst wenn die Wurzeln den Pflanztopf sprengen, muss die Pflanze, am besten im Frühling, umgetopft werden. Viele Hobbygärtner topfen die Kumquat bereits im Herbst um. Dies sollte jedoch so früh wie möglich erfolgen, denn dann kann sie noch anwachsen, bevor sie in den Wintergarten, ins Haus oder in ein unbeheiztes Treppenhaus umzieht.
Die Pflege im Winter
Jeder Tag, an dem die Kumquat im Freien stehen darf, ist ein Gewinn für die Pflanze. Kumquats vertragen Temperaturen von bis zu 0 Grad Celsius, bevorzugen jedoch ein wärmeres Winterquartier. Während Margeritenbäumchen bei Temperaturen von zwei bis acht Grad Celsius überwintern, bevorzugt die Kumquat eine Temperatur von 15 bis 18 Grad Celsius.
Expertentipp
Kumquats werden mit Schale gegessen. Vor dem Essen sollte die Frucht in der Hand gerollt werden. Das macht die Schale weicher, bekömmlicher und der fruchtig-herbe Geschmack kann sich besser entfalten.
Häufig gestellte Fragen
Ist die Kumquat gesund?
Kumquats schmecken nicht nur gut, sie sind gesund, denn die Früchte enthalten sehr viel Vitamin C und Kalium.
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