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Schädlinge

Läuse an Basilikum – so bekämpfen Sie die Schädlinge richtig

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Läuse an Basilikum - so bekämpfen Sie es richtig!

Wer kennt es nicht? Da freut man sich auf frische Basilikumblätter für den Salat, doch schon blitzen lauter kleine Punkte zwischen den Stängeln auf. Weil Blattläuse wie magisch von Grün angezogen werden, zählt die Pflanze zu den am häufigsten befallenen Arten. Das ist zwar ein Ärgernis für den Gärtner. Jedoch können Sie mit unseren Tricks beruhigt sein und die lästigen Schädlinge rasch aus dem Weg räumen.

Bewährtes Hausmittel Schmierseife

Bewährtes Hausmittel Schmierseife


Die meisten kennen von der Großmutter noch den Tipp, Blattläusen mit Schmierseife den Garaus zu machen. Und in der Tat ist dieser Haushaltsklassiker bestens für den Zweck geeignet. Als Dosierung wird meistens ein Wert zwischen 30 bis 50 g Schmierseife angegeben. Bei empfindlichen Blättern wie denen des Basilikums können Sie den Schwellenwert etwas niedriger ansetzen. Im Prinzip ist die Herstellung denkbar einfach.

Zunächst geben Sie die Seife in einen Eimer heißes Wasser. Danach verrühren das Ganze, bis sich eine seifige Mischung ergeben hat. Im Anschluss wird die Mischung per Zerstäuber auf den Basilikumblättern und Stängeln verteilt. Achten Sie darauf, die Prozedur zwei Mal am Tag zu wiederholen. Bereits nach kurzer Zeit sollte sich das Basilikum erholt haben, weil die Blattläuse durch die alkalischen Eigenschaften der Schmierseife zugrunde gehen.

Oregano-Mischung aufsprühen

Oregano-Mischung aufsprühen
Etwas unbekannter, aber mindestens genauso effektiv wie Schmierseife ist die Herstellung eines Suds aus Oregano. Läuse mögen die Inhaltsstoffe des Würzkrautes nicht und ziehen sich bei einem Angriff mit dem Gewürz schnell zurück. Für die optimale Mischung sollten Sie pro Liter etwa 50 bis 100 g des aromatischen Gewächses nutzen.

Geben Sie die getrockneten Blätter in einen Topf mit Wasser und bringen das Ganze für eine Viertelstunde zum Kochen. Ein Tee-Ei oder Beutel eignet sich gut, um zu verhindern, dass die Kräuter wild umherschwirren. Nach dem Kochvorgang lassen Sie die Brühe für einige Stunden ziehen und abkühlen. Der fertige Sud wird nun in einen Zerstäuber gefüllt und mehrmals wöchentlich auf den Blättern aufgetragen.

Nützlinge auf die Läuse loslassen

In einem ausgeglichenen Garten halten sich Fressfeinde gegenseitig in Schach. Das trifft auf Küchenkräuter ebenso zu, die mit biologischen Nützlingen vor Fraßschäden geschützt werden könnte. Für den Marienkäfer sind Läuse die Leibspeise schlechthin. In der Landwirtschaft werden die geselligen Tiere daher bereits seit Längerem zur Bekämpfung von Schädlingen eingesetzt.

Das gilt ebenso für die Florfliege, ein grünlich schimmerndes Insekt mit großem Appetit. Im Gartenhandel können Sie sich ein Paket mit den Nützlingen bestellen und diese direkt zur Bekämpfung am Basilikum einsetzen. Aber auch indirekte Effekte durch insektenfreundliche Bepflanzung werden schnell sichtbar. Letztere locken Meisen und Amseln an, bei denen Blattläuse ebenfalls auf der Speisekarte stehen.

Expertentipp

Stellen Sie das Basilikum an einen windgeschützten, sonnigen Standort und düngen ihn alle ein bis zwei Wochen. Weil die Pflanze ein Starkzehrer ist, benötigt sie viele Nährstoffe. Eine gute Versorgung mit diesen reduziert wiederum das Risiko des Befalls durch Läuse.

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© www.istockphoto.com/ilfede

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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