Lilien gibt es in mehr als 100 verschiedenen Arten. Mit ihren imposanten Blüten, von denen einige einen betörenden Duft verströmen, verwandeln sie jeden Garten im Sommer in ein Blütenmeer. Damit die Blumen auch im nächsten Jahr ihre Blütenpracht entwickeln können, müssen die Zwiebeln jedoch vor Kälte und Frost geschützt werden.
Winterharte Lilien
Unter den vielen verschiedenen Lilienarten gibt es einige, die winterhart sind und nur einen leichten Winterschutz benötigen. Die Zwiebeln können in der Erde bleiben und müssen nach der Blüte nicht ausgegraben werden. Vor Frost können diese Lilienzwiebeln mit Hilfe von Tannenreisig, Gartenvlies oder Stroh geschützt werden. Vor dem Aufbringen des Winterschutzes werden die verwelkten Pflanzenstängel etwa eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten.
Nicht winterharte Lilien

Exotische Lilienarten aus warmen Gebieten sind nicht winterhart. Ihre Zwiebeln dürfen nicht im Boden verbleiben. Die verwelkten Pflanzenteile werden etwa eine Handbreit über dem Boden abgeschnitten und die Lilienzwiebeln vorsichtig ausgegraben. Die Wurzeln dürfen nicht verletzt werden. An den Zwiebeln haftende Erde wird entweder vorsichtig abgeschüttelt oder unter kaltem, fließendem Wasser abgespült. Anschließend lässt man die Zwiebeln an einem luftigen Ort trocknen.
Überwintert werden die Zwiebeln von exotischen Lilien in mit Sand gefüllten Holzkisten oder Kartons. Diese sollten in einen dunklen, kühlen, jedoch frostfreien Raum gestellt werden. Ideal ist eine Überwinterungstemperatur von etwa 5 bis 8 Grad Celsius.
Lilien in Töpfen
Lilienzwiebeln lassen sich einfach in Trögen und Töpfen kultivieren. Im Winter muss für einen Frostschutz gesorgt werden, damit die Zwiebeln in den Gefäßen nicht erfrieren. Die Pflanzgefäße sollten mit Kokosmatten oder Naturstoff umwickelt werden und nicht direkt auf dem Boden stehen. Als Unterlage kommen Styropor-, Kokos- oder Holzplatten infrage.
Expertentipp
Im nächsten Gartenjahr sollten die überwinterten Lilienzwiebeln an einem sonnigen bis halbschattigen Standort eingepflanzt werden. Der Boden wird spatentief umgegraben und mit Kompost angereichert. In das Pflanzloch kommen zusätzlich Sand und eine Drainageschicht, um ein Faulen der Zwiebeln und Staunässe zu verhindern.
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