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Mammutbaum – Tipps zur Pflege

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Mammutbaum - Tipps zur Pflege

Ein ganz besonderer Gigant unter den Zierbäumen ist der Mammutbaum, Sequoiadendron giganteum. Er beeindruckt mit seiner stattlichen Größe und wird nicht umsonst als der mächtigste Baum der Welt bezeichnet. Mammutbäume gehören zur Familie der Zypressengewächse, die eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Koniferen bilden.

Ein Baum – viele Rekorde

Kein anderer Baum kann so viele Rekorde aufweisen wie der Mammutbaum. So steht zum Beispiel ein Mammutbaum im Sequoia-Nationalpark mit einer Wuchshöhe von knapp 90 Metern. Die ältesten Mammutbäume sollen bereits fast 4000 Jahre alt sein. Bekannt sind neben dem Riesen-Mammutbaum, auch der Urweltmammutbaum und der Küsten-Mammutbaum. Der Riesen-Mammutbaum wird gelegentlich auch als Wellingtonie oder Berg-Mammutbaum bezeichnet.

Ein großer Baum für einen großen Garten

Ein großer Baum für einen großen Garten


Zuchtformen für unsere heimischen Gärten sind etwas kleiner als ihre großen Verwandten in der Sierra Nevada oder in den berühmten Naturreservaten in Kalifornien. Dennoch erreichen Mammutbäume im Garten immer noch eine stolze Höhe von 25 bis 40 Metern. Es ist sehr beeindruckend, wie aus einem jungen Mammutbaum im Laufe der Jahre ein Gigant wird. Die bewundernden Blicke der Nachbarn erfüllen jeden Besitzer solch eines Giganten mit Stolz.

Standort-Tipps für den Mammutbaum

Standort-Tipps für den Mammutbaum
Der Standort will gut überlegt sein. Es gibt einige wichtige Kriterien, die beachtet werden müssen. Der immergrüne Mammutbaum mit seinen spitz schuppigen Nadeln bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen und windgeschützten Standort.

Der Baum hat eine sehr regelmäßige, kegelförmige, geschlossene Krone und gehört zur Familie der Flachwurzler. Deshalb darf er nicht zu nah an die Hausmauer oder an das Nachbargrundstück gepflanzt werden. Als Flachwurzler entwickelt der Mammutbaum kein tiefes, sondern ein in die Breite wachsendes Wurzelsystem.

Die Bodenbeschaffenheit

Die Bodenbeschaffenheit
Der optimale Boden kann mit drei Wörtern beschrieben werden: frisch, feucht und nährstoffreich. Ideal ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger Gartenboden.

Die Wasserversorgung

Nicht nur im Sommer, sondern auch im Spätherbst und Winter freut sich der Mammutbaum über einen feuchten Boden. Bevor im Herbst im Garten das Wasser abgedreht wird, sollte der Mammutbaum noch einmal reichlich mit Gießwasser versorgt werden. Wichtig ist, darauf zu achten, dass keine Staunässe entsteht, die verträgt der Baum nicht. Was er ebenso nicht verträgt, ist Kalk. Zu empfehlen ist deshalb kalkarmes Gießwasser.

Regnet oder schneit es im Winter sehr wenig, freut sich der Baum auch in der kalten Jahreszeit, wenn er mit Wasser versorgt wird, denn einen trockenen Boden mag der Mammutbaum überhaupt nicht. An frostfreien Tagen möchte der beeindruckende Baum mit Wasser verwöhnt werden.

Der Schnitt

Der Mammutbaum braucht keinen Schnitt. Nur totes Holz sollte regelmäßig entfernt werden.

Schädlinge und Krankheiten

Artspezifische Krankheiten sind nicht bekannt und gegen Schädlinge ist der Mammutbaum weitestgehend resistent. In seltenen Fällen leidet der Baum an einer Pilzerkrankung. Häufiger kommt es aber zu größeren Schäden an der Krone des Mammutbaumes, die aufgrund seiner imposanten Höhe von Stürmen und Blitzen verursacht werden.

Expertentipp

Zum Mammutbaum sollte immer ein immergrüner Bodendecker gepflanzt werden. Das sieht dekorativ aus und schützt gleichzeitig den Boden vor Austrocknung. Den gleichen Effekt erzielt man mit einer Mulchschicht rund um den Baum, denn die Mulchschicht schützt ebenfalls vor einer starken Verdunstung.

Häufig gestellte Fragen

Ist der Mammutbaum winterhart?

Junge Bäume benötigen einen Winterschutz. Ältere Mammutbäume kommen mit den winterlichen Temperaturen gut zurecht. Obwohl der Baum frosthart ist, verträgt er Temperaturschwankungen nicht besonders gut. Auf den Wechsel von Plus- und Minusgraden reagiert der Mammutbaum empfindlich.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/ChrisBoswell

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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