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Zitruspflanzen

Mandarinenbaum – die besten Pflegetipps

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Mandarinenbaum - die besten Pflegetipps

Jeder kennt es, egal ob im Büro, während der Busfahrt oder auch zu Hause: Jemand schält eine Mandarine und selbst wenn Sie davon erst gar nichts mitbekommen, steigt Ihnen schon nach kurzer Zeit der köstliche Duft einer frisch geschälten Mandarine in die Nase. Diese leckere Frucht eignet sich nicht nur für gemütliche Abende während der Weihnachtszeit. Sie entführt uns auch im Sommer mit ihrem süßen, erfrischenden Geschmack in mediterrane Gebiete. Umso besser, dass wir Mandarinenbäume auch bei uns in Deutschland anpflanzen können. Was dabei beachtet werden muss und einige hilfreiche Pflegetipps erhalten Sie hier.

Der richtige Standort

Der richtige Standort


Der mediterrane Mandarinenbaum bevorzugt wärmere Temperaturen und viel Sonneneinstrahlung besonders in den Vormittags- und Abendstunden. Zu viel Sonne in der Mittagszeit kann dafür sorgen, dass sich der Wurzelbereich des Mandarinenbaums zu stark erhitzt und zur Folge dessen austrocknet. Die Pflanze kann diesen Zustand selbst nicht mehr ausgleichen. Zu viel Dunkelheit kann einen Blattverlust hervorrufen. Mandarinenbäume sollten nur als Kübelpflanzen gehalten werden, da ihnen die Frosthärte fehlt. Im Sommer kann man die Pflanze auch ins Freie stellen. Zur Eingewöhnung stellt man den Baum vorerst an einen halbschattigen Standort. Auf Zugluft und starke Temperaturschwankungen reagieren Mandarinenbäume empfindlich, dies sollte bestmöglich vermieden werden. Das Substrat sollte leicht sauer und durchlässig sein. Im Handel gibt es spezielle Zitruspflanzenerde. Wer das Substrat lieber selbst zubereitet, mischt etwas Torf und Blähton mit Split oder grobem Sand und keimfreier Gartenerde.

Das richtige Düngen

Das richtige Düngen
In den Monaten von Mai bis August sollte man Mandarinenbäume einmal wöchentlich über das Gießwasser düngen. Ab August ist kein weiteres Düngen mehr notwendig. Zum Düngen eignet sich vor allem hochwertiger Zitrusdünger. Dieser enthält jede Menge Spurenelemente, Stickstoff und etwas Phosphor, wovon der Mandarinenbaum deutlich profitiert.

So sollten Sie den Mandarinenbaum schneiden

So sollten Sie den Mandarinenbaum schneiden
Der beste Zeitpunkt für den Schnitt liegt sich zwischen Ende Februar und Mitte März. Der Schnitt sorgt für eine dichte Krone und regt den Neuaustrieb an. Stutzen Sie den Baum, wenn die Krone beginnt aus der Form zu geraten. Hierbei werden vertrocknete und verkrümmte Äste entfernt. Auch Triebe, die eine nach innen wachsende Wuchsrichtung einschlagen oder sich überkreuzen, sollten hier abgeschnitten werden. Die Stellen werden immer bis kurz über ein nach außen zeigendes Auge zurückgeschnitten. Zu lange Triebe sollten nicht weiter als um zwei Drittel gekürzt werden. Zweige, die noch Früchte tragen, sollten vorerst nicht zurückgeschnitten werden. Wunden, die die Größe von einer Ein-Euro-Münze überschreiten, müssen versiegelt werden. Das Schnittwerkzeug sollte vor der Anwendung desinfiziert werden und muss scharf genug sein, um Quetschungen und Verletzungen am Baum zu vermeiden.

Das Gießen

Was das Gießen betrifft, ist der Mandarinenbaum nicht ganz einfach. Ist der Mandarinenbaum zu nass, droht die Wurzelfäule. Allerdings mag es diese Pflanze auch nicht zu trocken. Der Mandarinenbaum sollte überschüssigem Wasser nicht länger als eine Stunde ausgesetzt sein. Zum Gießen eignet sich normales Leitungswasser. Überprüfen Sie vorher die Wasserhärte in Ihrem Wohngebiet, da dieses nicht zu hart sein darf. Kalk im Leitungswasser hingegen hilft dem Mandarinenbaum seinen hohen Kalziumbedarf ausreichend decken zu können.

Expertentipp

Achten Sie beim Kauf eines Mandarinenbaumes unbedingt auf eine gute Qualität der Pflanze. Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus, um länger Freude an der mediterranen Pflanze zu haben.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/JackF

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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