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Zimmerpflanzen

Mimosen im Winter richtig schützen

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Mimosen im Winter richtig schützen

Mimosen sind ursprünglich im tropischen Südamerika beheimatet und sind als Zimmerpflanze hierzulande wahrhaft ein hübscher Anblick. Die tropische Schönheit besitzt neben außergewöhnlichen Blättern anmutige rosaviolette Blüten und erreicht eine Wuchshöhe von etwa einem Meter. Das Besondere an Mimosen ist die Empfindsamkeit ihres Blattwerks, das sich schon bei kleinsten Berührungen sekundenschnell zusammenfaltet und sich hierbei sogar der Stiel der Blätter nach unten neigt. Es dauert nahezu eine halbe Stunde, bis sich die Blätter des Halbstrauches wieder entfalten.

Sind Mimosen winterhart?

Die Überwinterung von Mimosen ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich, vorausgesetzt, die Halbsträucher sind widerstandsfähig und gesund. Die Pflanze benötigt ganzjährig Temperaturen von ungefähr 20 – 25 Grad Celsius und zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit. Selbst ein kurzzeitiger oder leichter Rückgang der Temperaturen führt bei Mimosen zu einem herben Blattverlust. Weil Mimosen nicht winterhart sind, werden sie meistens nur einjährig gezogen. Sind die Pflanzen dem Frost ausgesetzt, gehen die hübschen Pflanzen sofort ein.

Im Gegensatz zu anderen Pflanzenarten, welche sich in einem frostfreien Raum sowie an einem hellen Standort wohlfühlen, stellen Mimosen besondere Anforderungen an ihr Winterquartier. Abgesehen von konstanten Temperaturen benötigen die tropischen Gewächse ausreichend Licht, damit sie gut durch die kalte Jahreszeit kommen. Die Exoten brauchen eine gleichbleibende konstante Zimmertemperatur von etwa 20 Grad und sollten nicht zu nahe an den Heizkörpern stehen. Für das Überwintern der Mimosen eignet sich ein heller Raum mit vielen Fenstern. Als Standort sind Fensterbänke ideal, auf die Sie mit Wasser gefüllte Schalen stellen können, die für genügend Luftfeuchtigkeit sorgen. Achten Sie darauf, dass die sensiblen Pflanzen vor direkter Mittagssonne geschützt sind. Um die empfindlichen Wurzelballen vor Kälte zu schützen, ist es empfehlenswert, unter das Pflanzgefäß eine Styroporplatte zu legen.

Die richtige Pflege im Winterquartier

Im Winter legen die Zierpflanzen eine Ruhepause ein, in der weder Blätter noch neue Triebe gebildet werden. Trotzdem sollten Sie die Pflanzen gut beobachten, damit diese die Winterzeit gut überstehen. Wenn Sie feststellen, dass das Substrat trocken ist, können Sie die Pflanze mäßig gießen, damit der Wurzelballen nicht austrocknet. Befindet sich überschüssiges Wasser im Topf oder in den Untersetzern, sollten Sie dieses gleich entfernen.

Auf die Gaben von Düngemitteln können Sie im Winter gänzlich verzichten, denn in der Winterruhe sind die Pflanzen nicht in der Lage, die Nährstoffe richtig zu verarbeiten. Neben dem bedarfsgerechten Gießen sollte das Winterquartier der Stauden eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweisen. Ein Besprühen des Blattwerks genügt nicht, um die Bedürfnisse der tropischen Pflanzen zu erfüllen. Eine gute Alternative neben Wasserschalen sind dekorative Zimmerbrunnen, welche die Luft mit genügend Feuchtigkeit anreichern. Das beugt auch Schädlingen und Krankheiten wie zum Beispiel Spinnmilben vor, welche gerne im Winter bei Zimmerpflanzen auftreten.

Expertentipp

So etwa ab Mitte Februar können Sie Ihre exotische Pflanze zunächst in einen anderen Raum stellen, welcher eine normale Raumtemperatur aufweist. Gewöhnen Sie ihre sensible Mimose langsam an die Sonne, damit die schönen Blätter nicht verbrennen. Wählen Sie nach der Winterruhe einen Standort im Halbschatten oder Schatten, an dem die Tropenpflanze vor der direkten Mittagssonne geschützt ist.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Sarno Markosasi

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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