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Zierpflanzen

Umpflanzen von Forsythien – so machen Sie es richtig!

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Umpflanzen von Forsythien - so machen Sie es richtig!

Die Auswahl an Zierbäumen für Gärten ist groß. Ein kleines Ölbaumgewächs, die Forsythie, kommt trotz dessen sehr häufig in deutschen Gärten vor. Denn sie eignet sich ideal für die Witterung in Deutschland. Darüber hinaus gelten Forsythien als sehr pflegeleicht und zeigen sich besonders im Frühling von ihrer schönsten Seite, wenn sie in ihrem hellgelb gefärbten Kleid erblühen.

Passt der aktuelle Standort Ihrer Forsythie nicht mehr in die Gartenplanung, kann sie umgepflanzt werden. Wie man richtig vorgeht und was man beachten sollte, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Idealer Zeitpunkt zum Umpflanzen

Idealer Zeitpunkt zum Umpflanzen


Das Umpflanzen von Forsythien sollte vorzugsweise im Mai erfolgen. Nach der Blütezeit strotzen die Pflanzen vor Kraft und sind dadurch besser in der Lage, ihre Wurzeln an einem neuen Standort zu entwickeln.

Doch auch im Herbst ist ein Umpflanzen möglich. Dann sollten Forsythien jedoch mit einem geeigneten Winterschutz versehen werden. Eine Versetzung im Herbst kann unter Umständen dazu führen, dass die Pflanzen im folgenden Jahr keine Blüten bilden.

Nötige Vorbereitungen

Nötige Vorbereitungen
Eine Forsythie umzupflanzen, ist in der Regel eine recht leichte Angelegenheit, die richtige Vorbereitung ist jedoch essentiell. Für die Arbeiten sollten Sie eine scharfe, saubere Astschere für den Rückschnitt und einen Spaten sowie eine Grabegabel bereitlegen.

Bevor die Forsythie ausgegraben werden kann, sollte man sie zurückschneiden, um den späteren Verlust einiger Wurzelstränge zu kompensieren. Dabei können besonders große und alte Forsythien radikal beschnitten werden. Die Pflanze sollte verjüngt und alte, kranke sowie beschädigte Triebe vollständig entfernt werden. Alle anderen Zweige werden bis auf circa einen halben Meter eingekürzt.

Umpflanzen von Forsythien

Umpflanzen von Forsythien
Forsythien wurzeln sehr tief, sodass es kaum möglich ist, den Wurzelballen vollständig auszugraben. Einige Wurzelstränge müssen deshalb mit dem Spaten gekappt werden. Ziel beim Ausgraben ist es, dem Wurzelballen so wenig Schaden wie möglich zuzufügen. Forsythien werden je nach Größe in einem Radius von 30 bis 80 Zentimetern ausgegraben. Mit einer Grabegabel kann der Wurzelballen Stück für Stück aus dem Erdreich gelöst werden.

Die Forsythie wird dann in ein vorbereitetes Pflanzloch an ihrem neuen Standort eingebettet und eingeschlämmt. Das Loch sollte die doppelte Größe des Wurzelballens aufweisen. Achten Sie im Nachgang darauf, dass die Pflanze in der Anfangszeit ausreichend gewässert wird und nicht austrocknet.

Expertentipp

Sollen Forsythien einen noch größeren Einfluss auf Ihren Garten haben, kann man sie mittels Stecklingen vermehren. Stecklinge bilden bereits nach wenigen Wochen Wurzeln und man kann innerhalb kürzester Zeit weitere prächtig gelb blühende Exemplare bewundern.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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