Montbretien verzaubern uns mit ihren gelben, orangen oder auffälligen orangeroten Blüten und sind in jedem Garten ein Blickfang. Wir zeigen heute, wie man die schöne Staude richtig pflanzt und welche Pflege sie braucht, damit sie ihre volle Blütenpracht entfalten kann.
Wissenswertes zu Montbretien
- Gehören zur Familie der Schwertliliengewächse
- Stammen aus Südafrika und Madagaskar
- Blühen von Juli bis Oktober
- Eignen sich hervorragend als Schnittblumen
Einen geeigneten Standort wählen
Montbretien brauchen einen warmen und möglichst sonnigen Standort, damit sie gut gedeihen. Allerdings sollte darauf geachtet werden, dass sie dem Wind nicht zu stark ausgesetzt sind, da die zierlichen Blütenstiele sonst leicht abbrechen können. Die Staude benötigt einen gut durchlässigen Boden, da sie vor allem im Herbst und Winter keine Staunässe verträgt.
Tipps zum Pflanzen

Der optimale Pflanzzeitpunkt für die Montbretie ist Ende April, wenn die Nächte bereits wärmer geworden sind. Das Schwertliliengewächs bildet Rhizome (Knollen), die man vor dem Einzug in den Garten zunächst gut wässert. Die Pflanzlöcher werden dreimal so tief gewählt, wie die Knollen groß sind (zwischen 8 bis 20 cm) und mit Sand aufgelockert. Anschließend legt man die Rhizome in die Löcher und bedeckt sie wieder mit dem Erdaushub. Diesen mischt man zuvor mit etwas Kompost oder Hornspänen, so ist die Pflanze das ganze Jahr über mit Nährstoffen versorgt. Nun gießt man sie noch gut an und die Erde wird mit Laub oder einem Vlies bedeckt, sodass späte Nachtfröste den Knollen nicht schaden können. Ab Mai erscheinen dann die ersten Triebe.
Pflegeanleitung für Montbretien
Bei der Pflege sind die Montbretien ziemlich anspruchslos. Sie benötigen lediglich sehr viel Wasser, vor allem an heißen Tagen. Hier kann gerne morgens und abends gegossen werden, vorzugsweise mit kalkarmen Wasser. Sobald die Staude beginnt zu blühen, muss man darauf achten, dass die verblühten Teile regelmäßig entfernt werden. Die Pflanze investiert sonst zu viel ihrer Kraft in die Samenbildung und es werden keine neuen Blüten mehr ausgebildet. Im Herbst beginnt die Montbretie abzuwelken. Wenn das geschieht, wird sie bis knapp über den Boden zurückgeschnitten und die Erde bedeckt man mit Laub und Reisig sowie einer Folie, die die Knollen vor zu viel Nässe schützt. In unseren Breitengraden ist das Schwertliliengewächs nur bedingt winterhart. In warmen Weinanbaugebieten kann sie das ganze Jahr im Garten bleiben, doch wenn die Temperaturen unter -10 Grad fallen, sollten die Rhizome ausgegraben werden. Diese werden in Sand gebettet und an einen dunklen, kalten und trockenen Ort gestellt. Hier bleiben die Knollen dann, bis sie im Frühjahr wieder in den Garten gepflanzt werden können.
Expertentipp
Die Montbretie entzieht dem Boden, indem sie wächst, sehr viele Nährstoffe. Damit die Pflanze auch weiterhin in voller Blütenpracht erstrahlt, sollte man sie alle drei Jahre an einen anderen Standort setzen. Pflanzen, die im Garten verblieben sind, werden im zeitigen Frühjahr ausgegraben und an den neuen Platz wieder eingesetzt.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare