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Nadelbaum im Topf kultivieren

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Nadelbaum im Topf kultivieren

Die meisten Gartenbesitzer kennen Nadelbäume als stattliche Pflanzen im Wald oder Garten. Allerdings gibt es auch einige Arten, die sich ohne größere Probleme im Topf kultivieren lassen. Sie besitzen vergleichsweise pflegeleichte Eigenschaften und wachsen ohne größeres Zutun. Welche Nadelbäume grundsätzlich im Gefäß gehalten werden können und was es dabei zu beachten gilt, erfahren Sie im nachfolgenden Artikel.

Diese Arten eignen sich für eine Kultur im Topf

Diese Arten eignen sich für eine Kultur im Topf


Nadelholzgewächse sind in den unterschiedlichsten Arten auf der ganzen Welt verbreitet. In Europa finden sich häufig Fichten, Lärchen, Kiefern und Tannen. Besonders gut für die Kultur im Topf eignen sich klassische Gehölze wie Thuja, Zypresse, Wacholder, Eiben. Von diesen gibt es spezielle kleine Züchtungen im Gartenfachhandel zu erwerben. Mancherorts werden auch Bonsai-Varianten von Kiefer und Co. verkauft. Diese sind auf eine besondere Art und Weise geschnitten und verbleiben ihr ganzes Leben lang in Zwergengröße.

Nadelbäume im Kübel gießen

Nadelbäume im Kübel gießen
Die Pflege von Nadelhölzern im Topf ist nicht sonderlich schwer. Grundsätzlich muss das Pflanzgefäß ausreichend groß sein, um dem Gewächs Platz zum Ausbreiten der Wurzeln zu bilden. Diese passen sich im Laufe der Zeit an den beengten Platz an. Wichtig ist, die kleinen Nadelbäume ausreichend mit Wasser zu versorgen. Die jeweilige Menge kann nicht pauschal beantwortet werden, weil sie immer von der individuellen Art abhängt. Grundsätzlich neigen Pflanzen im Kübel jedoch zu vermehrtem Austrocknen. Weil die Flächen vergleichsweise klein sind, werden sie schnell von der Sonne ausgetrocknet. Achten Sie aus diesem Grund auf ein stets Wässern. Insbesondere in den Sommermonaten führt zu große Hitze schnell zu Wassermangel. Empfindliche Gewächse bestrafen dies mit einem raschen Eingehen.

Die richtige Erde und der Nährstoffbedarf

Die richtige Erde und der Nährstoffbedarf
Bei der Auswahl der Pflanzerde sollten Sie auf die Bedürfnisse des Bäumchens achten. Die meisten Nadelbäume freuen sich über eine humose und nährstoffreiche Erde. Einige Arten kommen auch durchaus mit mageren Böden klar, beispielsweise Kiefern unterschiedlichster Gattungen. Wichtig ist, dass der pH-Wert bei vielen Gewächsen eher neutralen bis schwach sauren Bereich liegen muss. Kübelpflanzen freuen sich über eine gute Drainage und eine regelmäßige Düngung. Als Dünger verwendet werden können organische Materialien wie Brennnesseljauche, aber auch Hornspäne. Letztere arbeiten Sie am besten oberflächlich mit einer Harke ins Erdreich ein und wässern im Anschluss. Alternativ greifen Sie auf Koniferendünger zurück, der im Gartenhandel zu kaufen ist. Hierbei ist zwischen 2 bis 6 mg Dünger pro 100 g Erdreich zu rechnen.

Der richtige Rückschnitt

Nadelgehölze im Kübel benötigen keine größeren Rückschnitte. Zudem zeigen sie sich gegenüber starken Schnitten besonders empfindlich und bestrafen den engagierten Gärtner mit einem Ausbleiben des Wachstums. Gelegentlich kann es aber sinnvoll sein, ungesunde oder schwache Zweige um einige Zentimeter zu kürzen. Schneiden Sie stets mit einer sauberen und scharfen Gartenschere. Je nach ästhetischem Wunsch lassen sich Eibe und Co. im Kübel mit Formschnitten verschönern. Die jeweilige Schnitttechnik orientiert sich hierbei am gewünschten Endbild.

Expertentipp

Sie können aus Sand, Kompost und gegebenenfalls einigen Hornspänen selbst ein nährstoffreiches Substrat für Ihre Kübelpflanze herstellen.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Tamara Kaliuzhna

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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