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Nektarinenbaum richtig schneiden

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Nektarinenbaum richtig schneiden

Pfirsich oder Nektarine? Dass die Früchte eng miteinander verwandt sind, lässt sich kaum übersehen. Doch es gibt auch einen klar erkennbaren Unterschied: Im Gegensatz zum pelzigen Pfirsich präsentieren sich die Nektarine mit einer glatten Schale. Ein weitere Abweichung ist in den Inhaltsstoffen der Früchte zu finden, denn Nektarinen haben mehr Kalorien, enthalten dafür aber (neben sehr vielen weiteren Vitaminen und Mineralstoffen) die rund sechsfache Menge an Vitamin A.

Wissenswertes über die Nektarine

Wissenswertes über die Nektarine


Die gesunde Frucht, bei der es sich um eine Unterart des Pfirsichs handelt, findet ihren Ursprung im asiatischen Raum. In der Gegenwart liegen die Hauptanbaugebiete der Frucht in Spanien, Frankreich, Italien und Griechenland. Hierzulande werden Nektarinen zumeist im Süden und im „Alten Land“ angebaut. Das „Alte Land“, dass in Norddeutschland zu finden ist, zählt übrigens zu den größten Obstanbaugebiet Nordeuropas. Aber das sei nur am Rande erwähnt.

Zurück zur Nektarine: Die vielseitige Frucht kann nicht nur roh verzehrt werden, sondern auch zu Marmelade, Konfitüre oder zu Saft weiterverarbeitet werden. Besonders lecker schmecken die Früchte in Obstsalaten und Quarkspeisen.

Wie wäre es, wenn Sie Ihre Nektarinen in Zukunft nicht mehr kaufen würden, sondern die Frucht im eigenen Garten anbauen?

Nektarinenbaum pflanzen, pflegen & genießen

Nektarinenbäume sollten zum Ende des Frühjahrs hin gepflanzt werden. Wichtig ist, dass kein Frost mehr zu erwarten ist, denn daran kann Ihre Nektarine eingehen. Nektarinenbäume bevorzugen leicht saure und nährstoffreiche Böden. Wählen Sie einen geschützten und sonnigen Standort aus. Beachten Sie jedoch, dass zu viel Sonne dazu führen kann, dass der Baum zu früh austreibt.

Nektarinenbaum richtig schneiden

Nektarinenbaum richtig schneiden
Ist es tatsächlich nötig, einen Nektarinenbaum regelmäßig zurückzuschneiden? Ja, denn Sie können dadurch nicht nur die Qualität Ihrer Ernte deutlich verbessern, Sie wirken damit auch Pilzkrankheiten entgegen. Zudem wird sich der Baum durch den Schnitt stärker und stabiler zeigen.

Beachten Sie, dass ein junger Nektarinenbaum in den ersten zwei bis drei Jahren keinen Schnitt benötigt. Für die älteren Exemplare steht der Pflegeschnitt im Frühjahr – in den Monaten von April bis Mai – an.

Bedenken Sie vor dem Schnitt, dass Ihr Nektarinenbaum seine Früchte stets an denselben Stellen ausbildet. Achten Sie darauf, die fruchttragenden Triebe nicht zu entfernen. Abschneiden können Sie dagegen nach innen wachsende Zweige, sehr steil wachsende und bereits abgestorbene oder krank wirkende Äste. Auch ein Auslichten der Krone ist möglich.

Verwenden Sie zum Schneiden ein scharfes Werkzeug, denn die Schnittstellen dürfen nicht gequetscht werden. Halten Sie die Schnittwunde möglichst schräg, so kann diese leichter verheilen. Schneiden Sie nie direkt hinter, sondern besser vor den Knospen.

Expertentipp

Wollen Sie Ihren Nektarinenbaum selbst ziehen? Nehmen Sie eine Frucht, befreien Sie den Kern vom Fruchtfleisch und wickeln Sie diesen in feuchtes Küchenpapier. Ist die Zeit für die Aussaat gekommen, müssen Sie den Kern „knacken“ und den darin enthaltenen Samen entnehmen, den Sie dann für etwa einen Monat bei einer Temperatur von 7 °C lagern. Ideal ist ein Pflanzgefäß mit feuchtem Sand.

Nach Ablauf der Zeit erhöhen Sie die Temperatur auf 15 bis 20 °C und halten den Samen weiterhin feucht. Gekeimte Samen dürfen dann – bei gleichbleibender Temperatur – in einen Topf mit einem nährstoffarmen Anzuchtsubstrat umziehen. Ein Plastiktütchen über dem Topf kann vor dem Austrocknen schützen. „Lüften“ Sie täglich, damit sich kein Schimmel bilden kann. Hat Ihre Nektarine mehrere Blätter entwickelt, darf Sie ins Freie – vorerst an einen schattigen Platz – gestellt werden.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/mammuth

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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