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Süßgräser

Pampasgras aus dem Garten entfernen

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Pampasgras aus dem Garten entfernen

Pampasgras sieht vor allem an einem Gartenteich oder Zaun gut aus. Doch nicht jeder Gartenbesitzer ist mit der oft stark wuchernden Pflanze glücklich. Leider ist sie jedoch beharrlich und lässt sich gar nicht so einfach wieder aus dem Garten entfernen. Was kann man also tun, um die nicht mehr erwünschte Pflanze wieder loszuwerden?

Warum ist Pampasgras so schwer zu entfernen?

Pampasgras ist eine sehr genügsame Pflanze, die sich an fast jedem Standort wohlfühlt. Es bildet viele Samen aus, die leicht vom Wind in benachbarte Gärten oder an andere Stellen, an denen es unerwünscht ist, vertragen werden. Das Hauptproblem bei seiner Entfernung ist aber sein festes Wurzelsystem, das sich nur unter großer Anstrengung vollständig ausgraben lässt. Dennoch gibt es mehrere Wege, das unerwünschte Gras loszuwerden.

Pampasgras ausgraben

Pampasgras ausgraben


Ausgraben gilt als die schonendste Methode, Pampasgras loszuwerden. Dank der dichten und kräftigen Wurzeln ist die Erde um das Gras herum allerdings sehr hart. Man braucht daher sehr viel Kraft, Geduld und einen großen Spaten. Die Arbeit wird allerdings leichter, wenn die Erde nass ist. Am besten gräbt man daher, wenn der Boden nach längerem starkem Regen so richtig matschig ist. Will man das Gras nicht an einen anderen Gärtner abgeben, kann man die Wurzeln auch ruhig durchtrennen und die Pflanzen Stück für Stück abhacken und ausheben. Möglicherweise muss man die Arbeit allerdings mehrmals wiederholen, bis das Pampasgras endgültig verschwunden ist. Kehrt es im nächsten Jahr wieder, sollte man möglichst früh handeln. Jungpflanzen haben noch kein so kräftiges und tief reichendes Wurzelsystem und sind daher leichter zu entfernen.

Entfernung durch Schneiden

Entfernung durch Schneiden
Wer weniger Kraft und es mit der Entfernung nicht eilig hat, kann dem Pampasgras auch durch radikalen Beschnitt zu Leibe rücken. Die Erstmaßnahme, um eine weitere Ausbreitung des Grases zu verhindern, sollte ohnehin sein, es abzuschneiden, bevor es Samen ausbildet. Wenn man es stets bis knapp über dem Boden zurückschneidet, ist Pampasgras nicht nur nicht mehr so deutlich sichtbar. Es braucht auch deutlich weniger Wasser und Nährstoffe und Regenwasser kommt leichter an die Stoppeln und Wurzeln. Pampasgras mag es zwar durchaus nass, ist aber nicht gänzlich gegen Wurzelfäule gefeit. Auch starker Frost im Winter ist eine natürliche Bedrohung, die die bereits angegriffenen Wurzeln weiter schwächt. Meist kann man die faulenden Wurzeln daher im nächsten oder übernächsten Frühjahr relativ leicht ausgraben.

Vernichtungsmittel

Wer ganz auf Nummer sicher gehen möchte, kann auch ein Herbizid auf Glyphosatbasis anwenden. Diese Mittel werden nach dem Heraushacken des Grases auf die verbleibenden Wurzeln gesprüht und töten diese ab. Es wird allerdings empfohlen, die Behandlung nach einer Woche noch einmal zu wiederholen, um das Pampasgras wirklich endgültig zu vernichten. Diese Kombination aus physischer Entfernung und chemischer Vernichtung gilt als der effektivste Weg, das Gras endgültig aus dem Garten zu bekommen. Man sollte dabei aber bedenken, dass chemische Vernichtungsmittel umweltschädlich sind und auch benachbarte Pflanzen in Mitleidenschaft ziehen können. Wenn möglich ist daher eine rein physische Entfernungsmethode vorzuziehen.

Expertentipp

Wenn Sie es eilig haben und Ihre Körperkraft nicht ausreicht oder Ihr Spaten versagt, können Sie das Pampasgras relativ rasch mit einem Kleinbagger entfernen lassen. Arbeiten Sie lieber mit der Hand, achten Sie darauf, Handschuhe zu tragen und auch Füße und Beine vollständig zu bedecken. Pampasgras ist nämlich sehr scharf und kann einem unangenehme Schnittwunden zufügen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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