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Rasenmäher reinigen

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Rasenmäher reinigen

Ein guter Rasenmäher ist eines der wichtigsten Werkzeuge bei der Rasenpflege. Mit einem sauberen, scharfen Schnitt hält er den Rasen gesund und hinterlässt eine satt-grüne, schön anzusehende Fläche. Ein hochwertiger Rasenmäher ist in der Regel nicht gerade günstig. Schon deshalb ist es wichtig, den Mäher regelmäßig zu warten und zu reinigen, damit man lange Freude damit hat.

Doch wie wird ein Rasenmäher richtig gereinigt, was darf man dazu verwenden und gibt es Unterschiede bei der Reinigung der unterschiedlichen Modelle, wie zum Beispiel ein Benzin-Rasenmäher oder ein Mähroboter?

Eine regelmäßige Grundreinigung muss sein

Um die Lebensdauer des Rasenmähers zu verlängern, ist eine Reinigung nach dem Einsatz Pflichtprogramm. Weiß man, was zu tun ist und verfügt über das richtige Werkzeug, ist die Arbeit schnell erledigt, auch wenn sie hin und wieder – je nach Modell – etwas aufwendiger ist.

Eines ist bei allen Modellen, egal, ob es sich um einen elektrischen Rasenmäher, einen Benzin-Rasenmäher oder einen Mähroboter handelt, gleich: Die Reinigung sollte sofort nach Beendigung des Mäheinsatzes erfolgen. Das feuchte Schnittgut kann im Zusammenhang mit Erde zu einer recht klebrigen Angelegenheit werden. Mit einer harten Bürste und gegebenenfalls dem Gartenschlauch lässt sich das frische Schnittgut aber schnell beseitigen. Empfehlenswert sind sogenannte Rasenmäherbürsten, die überall im Fachhandel erhältlich sind. Sie sind nicht teuer und die Anschaffung einer solchen Bürste lohnt sich auf jeden Fall.

Bei trockenem Schnittgut reicht ein einfaches Abbürsten, um den Rasenmäher zu säubern. Ist das Schnittgut schon eingetrocknet oder mit Erde zu einem schmierigen Film verklebt, wird die Reinigung schon schwieriger. Hier muss mit der Bürste gearbeitet und anschließend das Mähdeck mit dem Gartenschlauch von allen Resten gesäubert werden.

Die Reinigung eines elektrischen oder Akku-Rasenmähers

Die Reinigung eines elektrischen oder Akku-Rasenmähers
Bevor mit der Reinigung eines elektrischen Rasenmähers begonnen wird, sollte sichergestellt sein, dass der Rasenmäher vom Strom getrennt ist, um ein versehentliches Starten des Mähers zu verhindern. Bei einem Akku-Rasenmäher wird dafür ganz einfach der Akku entfernt.

Nun wird die Unterseite mit einer harten Bürste abgebürstet. Hartnäckige Reste können mit einer Wasserdusche aus dem Gartenschlauch entfernt werden. Die Oberseite bitte nicht mit dem Gartenschlauch abduschen. Es reicht, wenn Staub und Schmutz mit einer weichen Bürste – um Kratzer im Lack zu vermeiden – abgebürstet wird. Anschließend kann man die Oberseite noch mit einem feuchten Tuch abwischen.

Zweimal im Jahr während der Mitte der Saison und bevor der Rasenmäher in die Winterruhe geht, wird er gründlicher geputzt. Das heißt, die Räder, Gestänge und verwinkelte Ecken werden ebenfalls geputzt. Hierzu eignet sich ein langer Malerpinsel, um Schmutz und Staub auch aus den kleinsten Ritzen zu entfernen.

Während der gründlichen Reinigung kann auch gleich das Messer unter die Lupe genommen werden. Ist es schon recht stumpf, sollte es umgehend geschärft werden, denn ein stumpfes Messer hinterlässt nicht nur ein unregelmäßiges Schnittbild – der Rasen sieht eher gerupft als geschnitten aus – sondern erfordert auch mehr Energie. Das Schärfen des Messers ist relativ einfach. Mit einer Flachfeile oder einem Winkelschleifer erhält das Messer schnell wieder die alte Schnittfähigkeit.

Kleiner Tipp:

Einen elektrischen oder Akku-Rasenmäher kann man zum Putzen gefahrlos auf die Seite legen oder sogar umdrehen. Die Arbeit gestaltet sich dadurch einfacher.

Der Fangkorb wird bei der Reinigung des Rasenmähers meist recht stiefmütterlich behandelt. Damit sich aber durch die Restfeuchtigkeit, Schnittgut und Schmutz kein Schimmel bildet, sollte auch der Fangkorb bei jeder Reinigung des Rasenmähers gesäubert werden. Dazu wird der Fangkorb ganz einfach gründlich von außen und innen abgespült und danach zum Trocknen aufgehängt.

Reinigung eines Benzin-Rasenmähers

Reinigung eines Benzin-Rasenmähers
Die Reinigung eines Benzin-Rasenmähers gestaltet sich etwas schwieriger als die eines elektrisch betriebenen Mähers. Hier gibt es einige Punkte zu beachten, unter anderem:

  • vor der Reinigung Zündkerzenstecker ziehen
  • nicht von oben mit Wasser abspritzen
  • nicht auf die Seite legen
  • Zündkerzen kontrollieren
  • Luftfilter reinigen

Ein Benzinbetriebener Mäher sollte man nie auf die Seite legen. Auf die Seite gelegt, kann der Mäher das Öl nicht halten. Es läuft aus und kann Luftfilter, den Zylinderkopf oder den Vergaser stark verunreinigen. Im besten Fall entsteht beim nächsten Start dichter Qualm, im schlimmsten Fall ist eine teure Reparatur angesagt. Muss der Rasenmäher gekippt werden, beispielsweise um mehr Raum für die Reinigung zu schaffen, dann nur nach hinten.

Neben dem Fangkorb, der Kontrolle des Messers und der Reinigung von Schnittgut und Schmutz ist bei einem Benzin-Rasenmäher noch die Säuberung des Luftfilters wichtig. Der Luftfilter muss nicht bei jedem Durchgang gesäubert werden, alle zwei bis drei Monate ist allerdings ratsam. Dazu wird die Abdeckung geöffnet und der Filter vorsichtig entnommen. Zum Säubern wird der Filter nun vorsichtig auf einer ebenen Fläche gründlich ausgeklopft. Restschmutz kann mit einem Pinsel entfernt werden. Da die Filter in der Regel aus Papier bestehen, sollte nicht zu viel Druck ausgeübt werden, um ihn nicht zu beschädigen. Stark verschmutzte oder defekte Filter umgehend austauschen.

Auch der Benzin-Rasenmäher darf nicht von oben mit Wasser abgespritzt werden, da hier Schäden an der Technik entstehen können. Ein feuchtes Tuch zur Reinigung der Oberfläche reicht völlig aus.

Eine Überprüfung der Zündkerzen in regelmäßigen Abständen ist empfehlenswert. Mit einem Zündkerzenschlüssel ist die Zündkerze schnell herausgeschraubt. Sind die Elektroden nicht mehr intakt oder reicht das Abbürsten mit einer Metallbürste nicht mehr aus, sollte sie ersetzt werden.

Expertentipp – Reinigung eines Mähroboters

Die Reinigung eines Mähroboters unterscheidet sich im Prinzip nicht viel von der Reinigung eines elektrisch betriebenen Mähers. Man kann den Mähroboter problemlos auf die Seite legen, um an den Unterboden zu gelangen, sogar die Verkleidung kann meist abgenommen werden. Eines verträgt ein Mähroboter allerdings nicht – und zwar Wasser. Die meisten Mähroboter sind von unten nicht Spritzwasser geschützt, weshalb sie nach dem Abbürsten des Schnittguts auf keinen Fall mit dem Gartenschlauch abgespritzt werden dürfen. Es darf nur ein feuchtes Tuch zur Endreinigung verwendet werden.

Auch, wenn sie so angepriesen wurden: Viele Mähroboter vertragen auch keine ausgiebige Dusche von oben! Daher erfassen die meisten Mähroboter einen Regenschauer und steuern sofort ihre Ladestation an, die in der Regel vor Regen geschützt ist. Eindringendes Wasser kann die Technik schädigen, der Mähroboter wird ein Fall für die Reparatur-Werkstatt. Ein feuchtes Tuch, eine Bürste und ein Pinsel sind ausreichend, um den Roboter zu putzen.

Häufig gestellte Fragen

Wie reinige ich den Luftfilter meines Rasenmähers am besten?

Ist der Luftfilter aus Schaumstoff, kann er in lauwarmen Wasser mit einem Spritzer Spülmittel ausgewaschen werden. Danach gründlich trocknen lassen. Luftfilter aus Papier werden nur ausgeklopft oder auf niedriger Stufe abgesaugt.

Wie wird der Vergaser meines Rasenmähers gereinigt?

Der Vergaser wird für einige Zeit in Waschbenzin eingelegt. Danach wird er vorsichtig, um nichts zu verbiegen oder beschädigen, mit einem Lappen geputzt. Die Düsen zum Schluss mit Druckluft durchpusten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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