Rosenbeete sehen nicht nur schön aus, sie verwandeln den Garten je nach Sorte auch in einen wohlriechenden Ort. Wer selbst ein Rosenbeet anlegen möchte, hat verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten. Damit sich die Pflanzen bestmöglich entfalten, sollten jedoch einige Grundlagen beachtet werden.
Der richtige Standort
Prinzipiell kann ein Rosenbeet überall im Garten angelegt werden. Die Pflanzen sollten jedoch mindestens fünf Stunden Sonne pro Tag bekommen. Wer mehr oder weniger Licht in seinem Garten hat, sollte sich im Fachhandel vorab über geeignete Rosenarten informieren. Empfehlenswert ist außerdem, die Pflanzen nicht allzu dicht an eine Hauswand zu setzen, da im Sommer Stauhitze entstehen und so Schädlinge anziehen kann. Verschiedene Pflanzen sollten mit genügend Abstand zueinander gesetzt werden, damit sie sich vollständig entfalten können.
Der Boden sollte für eine Bepflanzung mit Rosen einige Voraussetzungen erfüllen. Am besten wachsen die Pflanzen in durchlässiger, nährstoffreicher Erde. Diese sollte dabei weder zu nass noch zu trocken sein. Steinige Böden sind nicht für Rosenbeete geeignet, da die Wurzeln sich hier nicht ausreichend ausbreiten können.
Der beste Zeitpunkt für die Pflanzung

Wer sich für ein Rosenbeet entschieden hat, sollte die Pflanzen im Herbst einsetzen, sodass sie im Frühling ihre volle Blüte entfalten können. Die beste Zeit für die Pflanzung ist von Anfang Oktober bis Ende November. Besonders geeignet sind wurzelnackte Rosen, deren Wurzelstöcke erst kurz vor dem Verkauf aus der Erde genommen wurden.
Die idealen Begleitpflanzen

Die idealen Begleitpflanzen sowie die Größe des Rosenbeetes richten sich natürlich nach der verfügbaren Fläche im Garten. Wer viel Platz zur Verfügung hat, kann die Rosen in ein großes, von Buchshecken umrandetes Beet setzen. Doch auch bei weniger Platz lassen sich zum Beispiel robuste Beet- oder Kleinstrauchrosen pflanzen, die ebenfalls von Buchsbäumen oder niedrigen Stauden umrahmt werden. Auch Lavendel ist ein beliebter Begleiter in Rosenbeeten. Weitere holzige Kräuter, wie Salbei, Thymian oder Oregano sind ebenfalls gut geeignet.
Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass die Begleitpflanzen nicht zu eng zu den Rosen gesetzt werden. Rosen benötigen genügend Platz, um ihre Blätter nach Regen schnell abtrocknen zu lassen. Andernfalls können sich Pilzkrankheiten ausbreiten. Zudem sollte immer gewährleistet sein, dass die Begleitpflanzen ähnliche Bedürfnisse an den Boden stellen, auf dem auch die Rosen wachsen.
Die richtige Gestaltung
Prinzipiell sind der Fantasie bei der Gestaltung eines Rosenbeetes keine Grenzen gesetzt. Besonders schön wird das Beet, wenn die Rosen als Hauptakteure in Szene gesetzt werden. Hierfür können beispielsweise Natursteine bei der Gestaltung des Beetes hilfreich sein. Empfehlenswert ist außerdem eher weniger Sorten zu pflanzen. Idealerweise sollten drei bis fünf verschiedene Rosenstöcke ausgewählt werden. So wird der Garten bunt und prachtvoll, ohne durcheinander oder gar überladen zu wirken.
Eine Mulchdecke auf dem Beet sieht nicht nur schön aus, sie schützt den Boden und verhindert Staunässe. Zudem vermindert sie den Wuchs von Unkraut und sorgt dafür, dass die Rosen ein Hingucker bleiben.
Expertentipp
Wer sich bei der Auswahl der richtigen Rosenart unsicher ist, kann sich einfach an der Größe orientieren. Beetrosen werden je nach Sorte bis zu 80 Zentimeter hoch, Strauchrosen können dagegen bei guter Pflege bis zu zwei Meter hoch wachsen. Bodendeckerrosen bleiben hingegen, wie der Name schon andeutet, am Boden und sind besonders pflegeleicht. Im Gegensatz dazu wachsen Kletterrosen nach oben und sind vor allem für kleinere Gärten geeignet. Voraussetzung sind hier allerdings stabile Rosenböden oder Rankgerüste.
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