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Stauden & Ziergräser

Schafgarbe – richtiger Beschnitt

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Schafgarbe - richtiger Beschnitt

Schafgarbe (Achillea millefolium) ist eine Heilpflanze mit langer Tradition. Sie begegnet uns fast überall – am Wegesrand, auf wilden Blumenwiesen oder im eigenen Garten. Die zierlich blühenden, angenehm duftenden Stauden tolerieren Hitze sowie Trockenheit und lassen sich an einem idealen Standort mit wenig Aufwand kultivieren.

Damit man die Blütenpracht der Heilpflanze jedes Jahr aufs Neue genießen kann, empfiehlt sich ein regelmäßiger Beschnitt. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Idealer Zeitpunkt für den Beschnitt

Idealer Zeitpunkt für den Beschnitt


Ob Sie verwelkte Blütenstände und Triebe im Herbst oder im Frühling entfernen, bleibt Ihnen überlassen. Manche Hobbygärtner lassen die sonnengetrockneten Pflanzen stehen, da sie in verschneiten Staudenbeeten ein hübsches Bild abgeben. Welke Blütenstände können jedoch problemlos vor dem Einbruch des Winters in Bodennähe abgeschnitten werden. Warten Sie auf den Rückschnitt bis zum Frühjahr, sollte dieser vor dem Neuaustrieb erfolgen.

Die beliebte Heilpflanze kann auch für dekorative Trockensträuße, Tee, Tinkturen oder als essbarer Bestandteil in Rezepten verwendet werden. In diesen Fällen erfolgt der Beschnitt ohnehin wesentlich früher.

Vorteile eines rechtzeitigen Beschnitts

Vorteile eines rechtzeitigen Beschnitts
Schafgarbe neigt zu einer relativ starken Selbstaussaat an ihrem jeweiligen Standort, was für manche Hobbygärtner sehr ärgerlich ist. Um eine übermäßige Ausbreitung zu verhindern, sollten die Blütenstände nach dem Ende der Blütezeit entfernt werden.

Mit einem zeitigen Rückschnitt können Sie zudem eine weitere Blüte stimulieren. Das erste Mal blüht Schafgarbe im Juli. Schneidet man die Blütenstände zeitnah zurück, können Sie die Nachblüte von August bis September genießen.

Teilung

Die Stauden sollten alle drei bis vier Jahre geteilt werden. Das liegt daran, dass die zarten Pflanzen mehrjährig, jedoch nicht sehr langlebig sind und regelmäßig verjüngt werden sollten. Eine Teilung empfiehlt sich kurz vor dem Neuaustrieb im Frühling. Nach der Maßnahme können die entstandenen Pflanzen in Töpfe, Kübel oder Beete gepflanzt werden.

Eine Teilung der Wurzeln bietet zudem den Vorteil, dass die Pflanzen nicht unkontrolliert verwildern oder sich stark ausbreiten. Legen Sie den Wurzelstock dazu im Frühjahr vorsichtig frei und teilen Sie ihn mit einem scharfen Messer oder einem Spaten in faustgroße Stücke.

Expertentipp

Schafgarbe eignet sich nicht nur als dekoratives Element in heimischen Gärten. Denn der Korbblütler kann weitaus mehr. Die Blätter der Gemeinen Schafgarbe können zum Beispiel getrocknet und zu einem duftenden Tee aufgegossen werden, der hilft, Magen-Darm-Beschwerden zu lindern. Eine wundheilende und entzündungshemmende Tinktur lässt sich ebenfalls aus ihnen herstellen.

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