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Beetpflanzen

Sind Freesien winterhart?

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Sind Freesien winterhart

Freesien sind ein duftender Blütentraum mit Vintage-Charme. Die Sommerblüher feiern ein grandioses Comeback. Die zarten, duftenden Blüten in Weiß, Gelb, Violett, Orange, Rosa oder Rot symbolisieren die Liebe und machen nicht nur im Gartenbeet, sondern auch in der Vase als Schnittblume eine gute Figur.

Freesien lieben die Wärme

Freesien lieben die Wärme


Die ursprüngliche Heimat der wärmeliebenden Zwiebelblumen ist Südafrika. Während viele Zwiebel- und Knollenpflanzen bereits im März in das Freibeet gepflanzt werden, reagieren die Zwiebel der Freesien empfindlich auf Frost und Kälte. Deshalb dürfen sie erst ab Mai, wenn keine Nachtfröste mehr erwartet werden, direkt in das Blumenbeet oder in Töpfe beziehungsweise Pflanzkübel gesetzt werden.

Freesien brauchen einen sonnigen Standort

Freesien brauchen einen sonnigen Standort
Der ideale Standort ist sonnig bis halbschattig. Die Pflanztiefe beträgt fünf Zentimeter. Die 15 bis 40 Zentimeter hoch werdenden Freesien öffnen in den Sommermonaten ihre trichterförmigen Blüten und die Blütezeit reicht bis weit in den September hinein. Vorausgesetzt der Sommer ist heiß und trocken. Die wetterfühligen Pflanzen reagieren auf Kälte sehr empfindlich. Bei längeren Kälteperioden im Sommer oder bei anhaltenden Regen entwickelten sich nur wenige Blüten.

Freesien richtig überwintern

Freesien richtig überwintern
Die attraktiven Blumen sind zwar mehrjährig, aber nicht winterhart und müssen im Innenbereich bei Zimmertemperatur überwintert werden. Die ideale Temperatur liegt zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Wann die Freesien in das Winterquartier übersiedeln müssen, ist gar nicht so einfach zu bestimmen. Es darf nicht überraschend ein nächtlicher Kälteeinbruch stattfinden, die Blätter müssen aber trocken und eingezogen sein.

Ein bis zwei Tage sollten die Freesien auf Papier liegen, damit sie gut trocknen. Danach können die Pflanzen in einem Karton oder in einem luftdurchlässigen Netz überwintert werden. Die Freesien brauchen viel frische Luft während der Winterruhe.

Expertentipp

Wenn im Sommer vergeblich auf das Blütenmeer der Freesien gewartet wird, haben sich Wühlmäuse im Garten an den Zwiebeln bedient. Abhilfe schafft ein einfaches Gitter. Beim Pflanzen der Zwiebel wird zuerst das Gitter in die Pflanzmulde gelegt, mit wenig Erde bedeckt und erst dann kommen die Zwiebel in das Pflanzloch.

Häufig gestellte Fragen

Warum vertrocknen die Blüten?

Trotz der Vorliebe für Sonne und Wärme brauchen die Freesien immer einen feuchten Boden. Bei Trockenheit, wenn zum Beispiel zu wenig bewässert wird, vertrocknen die Blüten.

Warum leiden manche Freesien unter Schimmelbefall?

Freesien leiden häufig unter der Pflanzenkrankheit Grauschimmel, die durch einen Schlauchpilz verursacht wird. Feucht und warm und schon findet der Pilz beste Lebensbedingungen für sein Wachstum. Wichtig ist beim Gießen darauf zu achten, dass nur die Erde bewässert wird. Die Blätter und Blüten müssen immer trocken bleiben. Auf feuchten Blättern oder Blüten breitet sich der Pilz rasant aus.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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