Ihre attraktiven Blüten, der elegante Wuchs und ihr angenehmer Duft machen Freesien zu einer der populärsten Zierpflanzen für Gärten, Balkone und Innenbereiche. Die ursprünglich aus Südafrika stammenden Gewächse zählen zu den Schwertliliengewächsen und wie alle Vertreter dieser Gattung wachsen auch Freesien aus Wurzelknollen. Wie die Anzucht der dekorativen Blumen aus Zwiebeln gelingt, wird in folgendem Beitrag beschrieben.
Die ideale Pflanzzeit
Während ein Großteil der Zwiebelblüher im Herbst in den Boden gesetzt wird, ist die beste Pflanzzeit für Freesien das Frühjahr. Da das wärmeliebende Ziergewächs keinen Frost verträgt, sollten Sie mit der Pflanzung bis Mitte Mai nach den Eisheiligen warten.
Die richtige Pflanzung

Achten Sie bereits beim Kauf darauf, dass die Zwiebeln unbeschädigt sind. Bei verletzten Knollen besteht die Gefahr, dass sie nur schlecht oder gar nicht austreiben.
Um die Keimfähigkeit zu verbessern, können Sie die Zwiebeln vor der Pflanzung für einige Minuten in warmes Wasser legen. Lockern Sie die Erde am gewünschten Standort vor dem Einsetzen tiefgründig auf. Für eine perfekte Nährstoffversorgung können Sie zusätzlich reifen Kompost in den Boden einarbeiten.
Setzen Sie die Knollen mit der Spitze nach oben in eine Tiefe von 5 bis 10 Zentimetern. Besonders einfach gelingt das mit Hilfe eines speziellen Blumenzwiebelpflanzers oder eines Pflanzholzes. Anschließend werden die Zwiebeln mit Erde bedeckt und gut feucht gehalten.
Am besten kommen Freesien zur Geltung, wenn sie in Gruppen gepflanzt werden. Aufgrund ihres aufrechten und schlanken Wuchses genügt dabei je nach Sorte ein Pflanzabstand von 10 bis 30 Zentimetern.
Der passende Standort

Freesien benötigen einen sonnigen und warmen Standort. Ganztägig vertragen die Pflanzen pralle Sonne allerdings nicht. Der Platz sollte zudem vor Wind und vor starken Niederschlägen geschützt sein, beispielsweise durch eine Mauer, eine Hauswand oder einen Dachvorsprung.
Beste Wachstumsbedingungen finden Freesien in lockeren und tiefgründigen Böden mit einem hohen Humusgehalt. Die Erde sollte stets feucht sein, Staunässe sollte jedoch in keinem Fall auftreten. In einem Pflanzgefäß mit ausreichender Drainage fühlen sich Freesien ebenfalls wohl. Als Substrat für die Kübelkultur eignet sich hochwertige Blumenerde, der man etwas groben Sand beifügt.
Temperaturen zwischen 20 und 22 Grad Celsius am Tag und 13 bis 16 Grad in der Nacht sind für die kälteempfindlichen Gewächse ideal.
Expertentipp
Kaufen Sie das Pflanzgut zeitig und lagern Sie die Knollen vor dem Einpflanzen einige Wochen bei 15 bis 20 Grad Celsius an einem dunklen Ort ein. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass die Zwiebeln optimal keimen.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare