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Kletterpflanzen

Spindelstrauch – Tipps zur Pflege

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Spindelstrauch - Tipps zur Pflege

Der Spindelstrauch gehört aus botanischer Sicht zur Familie der Spindelbaumgewächse und ist im Garten vielseitig einsetzbar. Er gilt als sehr robustes Gewächs und kann auch als Kletterpflanze kultiviert werden. Dabei erreicht er eine Wuchshöhe von mehreren Metern. Vom Spindelstrauch gibt es sowohl immergrüne Sorten als auch Exemplare, welche im Winter ihr Laub verlieren.

Der optimale Standort

Der optimale Standort


Am besten gedeiht der Spindelstrauch an einem humusreichen und halbschattigen Platz, der über eine gute Drainage verfügt. Schwere, verdichtete Böden sollten vor der Pflanzung entsprechend vorbereitet werden. Leichte Sandböden können mit hochwertiger Pflanzerde optimiert werden. Der pH-Wert sollte etwa sechs betragen. Sorten mit dunkelgrünen Blättern kommen auch mit Halbschatten und Schatten zurecht, während gelbbunte Exemplare mehr Licht benötigen, um erfolgreich zu wachsen. Jedoch gilt der Spindelstrauch als sehr robust und passt sich auch ungünstigen Verhältnissen am neuen Standort an.

Pflanzung

Pflanzung
Der Spindelstrauch kann ganzjährig ausgepflanzt werden. Der optimale Zeitpunkt für die Pflanzung liegt im Frühling oder Spätsommer. Dann bildet er bei ausreichender Bodenfeuchtigkeit und Wärme sehr schnell neue Wurzeln aus. Zunächst wird das Pflanzloch ausgehoben, das doppelt so breit und tief sein sollte wie der Wurzelballen der Pflanze. Anschließend stellt man den Strauch in ein Gefäß mit Wasser, bis sich der Wurzelballen vollsaugen konnte. Nach Anbringen einer ausreichenden Drainage gibt man ein wenig Pflanzerde in das Pflanzloch und stellt anschließend den Spindelstrauch hinein. Der Hohlraum wird mit einer Mischung aus Erdaushub und Kultursubstrat aufgefüllt. Anschließend wird die Pflanze großzügig angegossen.

Pflege

Pflege
Insbesondere unmittelbar nach der Pflanzung sollte der Strauch je nach Bedarf gegossen werden. Dabei orientiert man sich an der Sonneneinstrahlung und an der jeweiligen Jahreszeit. Neu gepflanzte Spindelsträucher dürfen weder zu nass stehen noch komplett austrocknen. Immergrüne Sträucher sollten auch im Winter mit Wasser versorgt werden. Allgemein gilt, dass die Pflanze ab der zweiten Saison weniger Pflege erfordert. Um ein dichtes Wachstum und eine ansehnliche Färbung hervorzurufen, sollte der Strauch regelmäßig mit Dünger versorgt werden. Die erste Düngergabe erfolgt im Frühjahr.

Eine zweite Düngung wird im Juli vorgenommen. Bei einer Kultivierung im Pflanzkübel wird der Spindelstrauch einmal im Monat im Zeitraum von März bis August mit Flüssigdünger versorgt. Eine spezielle Pflege ist bei der pflegeleichten und robusten Pflanze nicht notwendig. Sobald sie sich am neuen Standort etabliert hat, kann bedarfsorientiert geschnitten werden. Dazu werden die jungen Triebe ab Ende April leicht gekappt. Ein Rückschnitt fördert eine bessere Verzweigung und sorgt für die Ausbildung eines dichten Pflanzenteppichs.

Überwinterung

Der Spindelstrauch gilt als gut winterhart und kommt auch mit sehr tiefen Temperaturen zurecht. Wächst er auf einem leichten Boden, so sollte er auch in den Wintermonaten regelmäßig mit Wasser versorgt werden. Immergrüne Sorten sollten zusätzlich mit einem dünnen Vlies vor einer übermäßigen Verdunstung geschützt werden. Außerdem ist es ratsam, diese nur an frostfreien Tagen zu wässern.

Krankheiten und Schädlinge

Wird der Spindelstrauch unter optimalen Bedingungen kultiviert, so gilt er als sehr robust und wird nur selten von Schädlingen oder Pflanzenkrankheiten befallen. Insbesondere an sehr trockenen Plätzen ist ein Befall durch Echten Mehltau möglich.

Expertentipp

Um eine Verdunstung zu reduzieren und unerwünschtem Unkraut vorzubeugen, ist es empfehlenswert, die direkte Umgebung der Pflanze mit einer dünnen Schicht aus Rindenmulch zu bedecken. Wichtig ist, dass nicht zu viel Mulchmaterial verwendet wird.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Iva Vagnerova

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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