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Unkraut & Moos

Springkraut bekämpfen

Lars Reibemann

Veröffentlicht

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Das Springkraut gehört zur Familie der Balsaminengewächse. Die über 1000 Arten der Familie kommen in Eurasien, Nordamerika und Afrika vor. Ursprünglich ist nur das Große Springkraut in Europa heimisch. Es haben sich aber weiter Arten als Neophyten ausgebreitet. Die einjährige Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden, wenn sie gut mit Wasser versorgt ist. Dies ist an See- und Flussufern der Fall. Das Springkraut hat eine Blütezeit von Juni/Juli bis Oktober.

Warum sollte das Springkraut bekämpft werden?

Es gibt viele Gründe, warum das Springkraut bekämpft werden muss.

Das Springkraut ist eine einjährige Pflanze, aber die Samen sind über Jahre keimfähig. Sie wuchert sehr schnell und verdrängt so andere, und vor allem einheimische Pflanzenarten. Weiterhin sind die Stängel und Blätter der Pflanze giftig.

Bekämpfung von Springkraut

Das Springkraut muss vor der Blütezeit bekämpft werden. Da sich die Samen kurz danach bilden, ist es zwingend nötig, die Pflanze vorher zu entfernen. Wenn die Samen einmal reif sind, werden sie wie Wurfgeschosse überall hin verstreut.

Manuelle Bekämpfung

Die manuelle Bekämpfung des Springkrautes ist sehr einfach. Die Pflanzen können einfach mit der Wurzel ausgerissen werden, wenn sie am unteren Ende des Stängels gepackt werden. Da das Springkraut ein Flachwurzler ist, lässt sich dies sehr einfach durchführen. Noch einfacher geht es, wenn der Boden feucht ist.

Wenn das Springkraut schon weit verbreitet ist, ist die Nutzung einer Sense oder eines Rasenmähers angebracht.

Chemische Bekämpfung

Das Springkraut kann gut mit Herbiziden bekämpft werden. Hierbei sollte allerdings sehr vorsichtig umgegangen werden, da diese chemischen Mittel umweltbelastend sind. Einfacher und auch umweltschonender ist die manuelle Bekämpfung durch Herausreißen.

Wichtig ist es, dass in dem Wuchsbereich von Springkraut kein Dünger verwendet wird. Durch das hohe Nährstoffangebot wuchert Springkraut weiter.

Einem neuen Befall vorbeugen

Das Beste gegen einen neuen Springkrautbefall ist das Vorbeugen. Dadurch lässt sich mancher Ärger ersparen.

Das Springkraut sollte nie in die Nähe von Wasser gepflanzt werden. Da die Pflanze sehr wasserliebend ist, wächst es an diesen Stellen besonders gut. Sie sollte auch nicht als Gartenabfall im Freiland oder auf dem Kompost entsorgt werden. Hierdurch können sich die Samen des Springkrautes weiter verteilen. Da die Samen nicht unbedingt im darauffolgenden Jahr keimen, sondern auch noch Jahre später keimfähig sind, kann sich das Springkraut weiter verbreiten.

Als Gärtnerinhaber sollte man auch die nähere Umgebung des Gartens nach Springkraut absuchen. Nur so kann ausgeschlossen werden, dass die Samen des Springkrautes bis in den eigenen Garten getragen werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie verbreitet sich das Springkraut?

Das Springkraut verbreitet sich durch Samen, die wie Wurfgeschosse von der Pflanze in alle Richtungen katapultiert werden.

Wann sollte das Springkraut bekämpft werden?

Das Springkraut muss vor der Blütezeit bekämpft werden, da sich ab dieser Zeit die Samen ausbilden.

Wie wird das Springkraut bekämpft?

Das Springkraut kann chemisch oder manuell bekämpft werden.

Welche Art der Bekämpfung sollte bevorzugt werden?

Die manuelle Bekämpfung sollte bevorzugt werden, da die Nutzung von chemischen Mitteln nicht umweltschonend ist. Das Herausreißen und Abmähen des Springkrautes ist ausreichend.

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?

Lars Reibemann ist Redakteuer auf Weiterbildungsfibel.de. Er ist Experte im Bereich der Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen und veröffentlicht regelmäßig Inhalte zu verschiedenen bildungsrelevanten Themen.

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