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Stauden & Ziergräser

Steppen-Salbei Pflege

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Steppen-Salbei ist neben dem bekannten Rosmarin eines der typischen Gewürzkräuter in der mediterranen Küche. Jedoch ist der aus dem Mittelmeerraum stammende Halbstrauch nicht nur zur Verwendung in der Küche geeignet, sondern hat auch einen festen Platz in der Pflanzenheilkunde. Daher wird der Steppen-Salbei, welcher zur Familie der Lippenblütler gehört, auch “Heilsalbei” genannt. Weiterhin kennt man ihn auch unter den Namen “Küchensalbei” oder “Gartensalbei”.

Steppen-Salbei zählt jedoch nicht nur zu den Heil- und Küchenkräutern, sondern steht ab Juni/Juli für gewöhnlich in voller Blüte und ist damit ein duftender Magnet und eine wertvolle Nährpflanze für unzählige Bienen und andere Insekten. Somit sollte er auch als fester Bestandteil einer Bienenwiese verwendet werden.

Der optimale Standort für Steppen-Salbei

Der optimale Standort für Steppen-Salbei
Steppen-Salbei bevorzugt einen vollsonnigen und warmen Standort mit eher trockenem Boden, welcher einen pH-Wert von 7 aufweisen sollte. Sogar in Stein- oder Präriegärten oder Kiesbeeten gedeiht Salbei ausgezeichnet. Pflanzt man ihn jedoch im Halbschatten an, kann man sich an deutlich weniger Blüten erfreuen. Auch in einem Blumentopf kann man Salbei an vollsonnigen Standorten den gesamten Sommer zum Beispiel auf den Balkon stellen. Insbesondere seine pflegeleichten Eigenschaften zeichnet den mit leicht behaarten Blättern und blauen Blüten ausgestatteten Steppen-Salbei aus.

Die korrekte Anpflanzung von Steppen-Salbei

Die korrekte Anpflanzung von Steppen-Salbei
Der beste Zeitpunkt, um Steppen-Salbei zu pflanzen ist von Frühjahr bis Herbst. Die 30 bis 50 Zentimeter hoch wachsende Staude ist winterhart und treibt im Frühjahr wieder aus. Damit sich Steppen-Salbei optimal entwickeln kann, benötigt er etwa 15 Zentimeter Abstand zu anderen Pflanzen. Vor der Pflanzung sollte der Boden tiefgründig vorbereitet und von Wurzelunkräutern befreit werden. Sollte es sich um schweren Boden handeln, kann dieser durch die Zugabe von Sand optimiert werden, um spätere Staunässe vorzubeugen. Leichten und trockenen Boden kann man mit Blumenerde anreichern. Zunächst sollte der Steppen-Salbei mit einem Topf in einem Eimer mit Wasser platziert werden, damit sich der Wurzelballen komplett vollsaugen kann und somit das Austopfen erleichtert wird. Danach gibt man etwas strukturstabile Erde in das Pflanzloch und setzt den Steppen-Salbei ein. Der Hohlraum zwischen dem Wurzelballen und dem Pflanzloch sollte locker mit Blumenerde oder Gartenboden aufgefüllt werden. Danach drückt man die Pflanze leicht an. Abschließend wird die Neupflanzung etwas angegossen.

Die richtige Pflege für Steppen-Salbei im Garten

Steppen-Salbei sollte nur mäßig gegossen werden, da ein zu feuchter Boden für den Halbstrauch nicht von Vorteil ist. Bereits angewachsene Pflanzen kommen auch mit längeren Trockenzeiten gut zurecht. Die pflegeleichte Pflanze benötigt zeitweise ein wenig organischen Dünger und ist für gewöhnlich geschützt durch das anfallende Herbstlaub winterhart. Sollte man im Garten kein natürliches Laub vorhanden sein, benötigt Steppen-Salbei einen entsprechenden Winterschutz, um den Frost zu überstehen.

Häufige Fragen

Wann muss Steppen-Salbei zurückgeschnitten werden?

Das in der Natur vorhandene Herbstlaub bietet Steppen-Salbei ausreichenden Winterschutz. Dies ermöglicht dem Salbei, auch nach einem stärkeren Frost wieder auszutreiben. Sollte man den Steppen-Salbei vor dem Winter geschnitten haben, treibt er also im Frühjahr meistens nicht aus. Somit ist der beste Zeitpunkt, um Steppen-Salbei zurückzuschneiden, im Frühjahr.

Wie wird Steppen-Salbei richtig gedüngt?

Steppen-Salbei ist relativ pflegeleicht und somit nicht besonders anspruchsvoll in Sachen Düngung. Eine organische Startdüngung bei der Pflanzung mit einem rein pflanzlichen Gartendünger ist besonders effektiv. Dabei werden dem Salbei die benötigten Nährstoffe langsam zugeführt sowie die Aktivität des Bodens gefördert. Ab dem zweiten Jahr kann im Frühling sowie nach der ersten Blüte gedüngt werden. Empfehlenswert hierfür sind organische Dünger, da durch diese die Abgabe der Nährstoffe langsam erfolgt und gleichzeitig die Bodenstruktur verbessert wird.

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Lars Reibemann ist Redakteuer auf Weiterbildungsfibel.de. Er ist Experte im Bereich der Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen und veröffentlicht regelmäßig Inhalte zu verschiedenen bildungsrelevanten Themen.

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