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Heckenpflanzen

Thuja Smaragd richtig düngen

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Thuja Smaragd richtig düngen

Thuja Smaragd ist eine beliebte, formstabile, immergrüne Heckenpflanze aus der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae), die sich vor allem durch ihren schmalen Wuchs und ihre intensiv grüne Farbe auszeichnet.

Sie kann sowohl als Solitärpflanze ins Beet gepflanzt sowie auch als Heckenpflanze eingesetzt werden. Durch ihren nicht zu ausladenden Wuchs ist die Thuja Smaragd bestens als Fortpflanzung vor Sichtschutzzäunen oder als Heckenpflanze für schmalere Streifen geeignet.

Düngung von Thuja Smaragd mit organischem Dünger

Düngung von Thuja Smaragd mit organischem Dünger


Es ist empfehlenswert, die Thuja Smaragd gleich bei der Anpflanzung durch die Zugabe von gut durchgereiftem Kompost oder einem Pflanzsubstrat zu düngen.

Später sollte sie einmal im Jahr, am besten im April, wenn die Bodentemperatur ca. 12°C erreicht hat, gedüngt werden.

Organische Dünger sind mineralischen Dünger bei gesunden Pflanzen immer vorzuziehen. Sie werden langsamer umgesetzt, somit stehen der Pflanze die Nährstoffe länger zur Verfügung, außerdem schonen sie das Grundwasser und fördern das Bodenleben.

Es gibt diese Dünger als fein gekörntes Granulat, enthalten sind darin beispielsweise Horn- und Knochenmehl, Dung und Blutmehl. Ebenso ist auch gekörnter Rinderdung erhältlich. Es kann aber auch mit Mist gedüngt werden. Hornspäne pur kann ebenfalls verwendet werden.

Pro Pflanze wird eine kleine Handvoll Dünger etwas vom Stamm entfernt auf den Wurzelbereich ausgebracht. Es ist wichtig, dass der Dünger nicht an den Stamm kommt und dort liegen bleibt. Es besteht Fäulnis und Verbrennungsgefahr.

Düngung von Thuja Smaragd mit mineralischen Düngern

Düngung von Thuja Smaragd mit mineralischen Düngern
Mineralische Dünger werden wesentlich schneller umgesetzt und sollten dann zum Einsatz kommen, wenn die Pflanze akute Mangelerscheinungen zeigt.

Das sind spärlicher Wuchs, blassgrüne Färbung oder gelbliche Triebe, die besonders im unteren Bereich auftauchen. Auch das vermehrte Auftreten von Samenständen kann ein Zeichen für Düngermangel sein, hierbei kann es sich allerdings auch ein Anzeichen von Trockenheit handeln.

Ein Nachteil von mineralischen Düngern ist, dass sie wesentlich schneller aus dem Boden ausgespült werden und deswegen nicht so lange vorhalten. Es müsste also öfter gedüngt werden, was wiederum zu einer höheren Nitratbelastung des Grundwassers führt.

Falls mineralische Dünger zum Einsatz kommen, ist die Dosieranleitung unbedingt zu beachten. Ein Zuviel ruft hier sehr schnell Verbrennungen hervor. Der Dünger sollte auch nicht mit den Nadeln der Thuja Smaragd in Kontakt kommen, bleibt er darauf liegen, besteht Verbrennungsgefahr. Auch hier sollte der Dünger nicht an den Stamm geworfen werden. Das Salz im Dünger würde die Rinde verbrennen und eine Eintrittspforte für Pilze und Bakterien schaffen.

Expertentipp

Bittersalz (Magnesiumsulfat) sorgt für eine schnelle, satte Grünfärbung der Thuja Smaragd bei Mangelerscheinungen. Es wird in Wasser aufgelöst und als Blattdüngung auf die Blätter gesprüht. Der Dünger wird so besonders schnell aufgenommen. Wem das zu aufwendig ist, kann auch einfach Bittersalz in der Gießkanne auflösen und direkt in den Wurzelbereich gießen.

Hierbei unbedingt die Dosieranleitung beachten, denn dieser Dünger ist hochkonzentriert und führt somit schnell zu Verbrennungen.

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Bildquellen:

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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