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Weidengewächse

Trauerweide richtig pflegen – Tipps und Tricks

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Trauerweide richtig pflegen - Tipps und Tricks

Eine imposante Trauerweide kann jedes Grundstück in ein romantisches Idyll verwandeln. Mit ihren hängenden Zweigen benötigt der schnellwachsende Baum sehr viel Platz. Schon zu Zeiten der Romantik hatte die Trauerweide ein hohes Ansehen, da durch die Dichter und Maler dieser Zeit dem Baum die Eigenschaften der Trauer und Melancholie zugeschrieben wurden.

Der perfekte Standort für die Pflanzung

Der perfekte Standort für die Pflanzung


Der Standort für die Trauerweide sollte sehr weitläufig sein, da der Baum ein sehr weitreichendes und auch oberflächliches Wurzelsystem ausbildet. Am besten sind sonnige und feuchte Wiesenböden. Es können aber bei ausreichender Bewässerung auch trockenere Standorte gewählt werden.

Beim Pflanzen müssen Sie darauf achten, dass das Pflanzloch sehr groß ausgehoben wird. Hier sollte mit der doppelten Breite und der doppelten Tiefe, ausgehende vom Wurzelballen, gerechnet werden. Zum Anwachsen ist es wichtig, dass die Trauerweide ausreichend und immer regelmäßig gewässert wird, so dass der Wurzelballen nicht austrocknen kann.

Das Wässern der Trauerweide

Das Wässern der Trauerweide
Der Boden um die Weide darf nie austrocknen. Sie können ordentlich Wasser an den Baum geben, da die Trauerweide sogar Staunässe gut verträgt. Besonders bei jungen Bäumen, die noch anwachsen müssen, ist eine ausreichende Wassergabe wichtig. Sie können also bei dem hohen Wasserverbrauch gleich mit dem Gartenschlauch bewässern.

Wenn sich an der Trauerweide im Sommer die Blätter verfärben oder auch vom Baum fallen, signalisiert der Baum, dass er mehr Flüssigkeit benötigt.

Nährstoffgabe

Nährstoffgabe
Eine Trauerweide sollte nicht gedüngt werden, da normaler Volldünger nicht wirklich vertragen wird. Sie können ihre Trauerweide trotzdem anderweitig mit Nährstoffen versorgen. Beim Anpflanzen werden Kompost oder Hornspäne mit in das Pflanzloch gegeben. Jedes Jahr im zeitigen Frühling können Sie um den Baum Kompost verteilen.

Der richtige Schnitt für die Trauerweide

Die Trauerweide ist ein sehr schnell wachsender Baum. In den ersten Jahren kann er jährlich bis zu einem Meter wachsen.

Am besten ist es, wenn man die Trauerweide einfach üppig wachsen lassen kann. Viele Gärtner wollen aber gern den Wuchs im Zaum halten, da die Trauerweide sonst unangemessen groß und üppig werden kann.

Für den Schnitt sollten Sie das zeitige Frühjahr nutzen. Der ideale Tag ist bewölkt, aber trocken. Es darf keine Sonne scheinen.

Der Formschnitt erfolgt immer von außen nach innen. Begonnen wird immer bei den unteren Trieben. Um den Baum in eine richtige Form zu bringen, sollten alle Äste um etwa 2/3 gekürzt werden. Hierbei wird immer über einem schlafenden Auge gekappt, da so die Weide gleichmäßiger austreibt.

Falls an der Trauerweide kranke und vertrocknete Äste vorhanden sind, dann müssen diese vollständig entfernt werden.

Expertentipp

Die Trauerweide ist ein sehr robuster Baum und verträgt auch Temperaturen von -30 °C. Junge Bäume sind dagegen noch nicht so frostverträglich und sollten mit einer dicken Schicht Laub oder Reisig auf der Baumscheibe bedeckt werden. Eine Trauerweide im Kübel muss an einem geschützten Standort auf eine Unterlage gestellt werden. Um den Kübel wickeln Sie Gartenvlies gegen den Frost.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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