Der Feldahorn, der auch als Maßholder bekannt ist, eignet sich sowohl als Heckenpflanze als auch als Hausbaum. Der Kleinbaum, der eine durchschnittliche Wuchshöhe von 500 cm bis 1500 cm erreicht, besticht im Herbst durch seine leuchtend gelbe bis orangefarbene Laubfärbung. Der Feldahorn ist in Europa, in Nordafrika, in Kleinasien und im Nordiran zu finden. Ideale Wachstumsbedingungen findet der Baum in gemäßigten Klimazonen. Oft ist der Baum – der bestens an halbschattigen Plätzen gedeiht – in Misch- und Buchenwäldern verbreitet.
Wissenswertes über den Feldahorn
Erwähnenswert – und besonders schön – ist die nicht nur Tatsache, dass der Feldahorn Vögeln ideale Nistbedingungen bietet, sondern auch, dass seine Blüten die verschiedensten Insekten anlocken. Selbst Honigbienen können nicht widerstehen und fliegen den Ahorn mit Vorliebe an.
Möchten Sie den Feldahorn in Ihrem Garten anpflanzen, sollten Sie einen Standort im lichten Schatten wählen. Ist es in Ihrem Garten sehr sonnig, ist auch das kein Problem. Der Baum kommt an einem Platz in der Sonne gut zurecht und verträgt zudem auch Hitze und Trockenheit. Ein weiterer Pluspunkt: Der Feldahorn gilt als äußerst frosthart.
Ganz gleich, ob Sie Ihren Feldahorn als Solitärbaum oder Hecke anpflanzen wollen: pflanzen Sie ihn nicht zu tief. Idealerweise sollten Sie – vor dem Einsetzen des Baumes – Hornspäne im Pflanzloch verteilen. Den Boden, der das untere Ende des Baumstamms umgibt (Baumscheibe genannt), sollten Sie mit Rindenkompost und Mulch abdecken. Anschließend gut angießen – fertig! Werden kleinere – nicht ausgewachsene Heckenpflanzen – gepflanzt, sollten Sie diese nach dem Einsetzen um mindestens ein Drittel zurückschneiden.
Unwichtig, aber gut zu wissen: In der Vergangenheit waren die Blätter des Baumes nicht nur ein Leckerbissen für Wildtiere, sondern hatten auch auf dem Speiseplan der Menschen einen festen Platz. Das Laub des Feldahorns war – nachdem es wie Sauerkraut eingestampft und vergoren wurde – ein beliebtes Wintergericht.
Muss man den Feldahorn schneiden?

Grundsätzlich ist es nicht nötig, einen Feldahorn regelmäßig zu beschneiden. Besonders dann, wenn der Feldahorn als Hausbaum gepflanzt wurde, sollten Sie – zugunsten einer schönen Krone – auf unnötige Schnitte verzichten.
Wird der Baum als Formgehölz oder Heckenpflanze gehalten, können Sie die Pflanze jedoch problemlos zweimal im Jahr mit der Heckenschere in Form bringen. Idealerweise sollten Sie den Feldahorn das erste Mal gegen Ende Juni schneiden. Einer alten Regel zufolge muss der Erstschnitt am Johannistag (dem 24. Juni) erfolgen. Den zweiten Schnitt können Sie sowohl im Spätsommer als auch im Spätwinter durchführen.
Der pflegeleichte Feldahorn verträgt Rückschnitte sehr gut und braucht nicht lange, um sich davon zu erholen.
Expertentipp
Möchten Sie Ihren eigenen Feldahorn heranziehen? Dann sollten Sie im Herbst das reife Saatgut der Bäume einsammeln. Entfernen Sie direkt nach dem Sammeln die trockenen Flügel und säen Sie Ihre Samen in ein Anzuchtbeet im Freiland aus. Noch einfacher ist es, wenn Sie sich in der Umgebung eines Feldahorns ein wenig genauer umsehen: Der Baum ist dafür bekannt, dass er sich mit Vorliebe von selbst aussät. Gut für Sie, denn so kommen Sie leicht und problemlos an einen neue Baum. Graben Sie die Jungpflanzen im Herbst aus und pflanzen Sie diese in Ihren Garten.
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