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Heckenpflanzen

Säulenzypresse richtig pflegen

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Säulenzypresse richtig pflegen

Die Scheinzypresse stammt ursprünglich aus Griechenland sowie dem östlichen Mittelmeerraum. Die bei uns ansässigen Arten haben ihre Herkunft überwiegend in Nordamerika und Ostasien.

Der optimale Standort

Da die Scheinzypresse sehr anfällig für Frost ist, benötigt sie einen windgeschützten Standort in einer möglichst milden Klimaregion. Dort sollte ihr am besten den ganzen Tag über ausreichend Sonne zur Verfügung stehen. Weiterhin braucht der Baum einen gut durchlässigen und insbesondere während der Wintermonate nicht zu feuchten Boden. Mit längeren Trockenperioden kommt sie ohne Probleme zurecht. Optimal ist ein lehmhaltiger, mäßig trockener Boden, welcher nicht zu reich an Humus oder Kalk ist.

Pflanzung

Pflanzung


Der beste Zeitpunkt, um die Scheinzypresse zu pflanzen, liegt im Frühjahr. Dann hat sie bis zum Winter hin genügend Zeit, um sich gut zu etablieren und ein starkes Wurzelwerk zu bilden. Es ist weiterhin empfehlenswert, den Gartenboden großflächig mit einer tiefgründigen Drainage zu versehen. Das Pflanzloch sollte mindestens achtzig Zentimeter tief sein und über einen Durchmesser von einhundertfünfzig Zentimetern verfügen. Der Mutterboden wird großzügig mit grobem Bausand gemischt. Außerdem ist es ratsam, das Pflanzloch zunächst mit einer etwa zehn Zentimeter dicken Schicht aus Schotter zu versehen, welche als Drainage dient. Sobald die Scheinzypresse ihren Platz im Pflanzloch gefunden hat, benötigt sie eine Sicherung gegen zu starken Wind. Diese kann zum Beispiel aus einem eingeschlagenen Baumpfahl bestehen. So wird einem Ausreißen der Wurzeln effektiv vorgebeugt.

Pflege

Pflege
Die Scheinzypresse gilt als sehr pflegeleichtes Gewächs und kommt in der Regel ohne eine zusätzliche Bewässerung aus. Frisch gepflanzte Bäume sollten während längerer Trockenperioden großzügig gewässert werden, um die Einwurzelung zu unterstützen. Wird die Scheinzypresse in einem Kübel kultiviert, so sollte dieser über eine möglichst breite Standfläche verfügen. Im Pflanztopf benötigt der Baum neben regelmäßigen Wassergaben zusätzlich eine Düngerversorgung, welche ihm regelmäßig im Abstand von zwei Wochen verabreicht wird. Besonders empfehlenswert ist ein im Handel erhältlicher flüssiger Grünpflanzendünger. Wächst die Scheinzypresse im Freiland, so müssen lediglich im Frühjahr die erfrorenen Triebe entfernt werden. Um ein besonders dichtes Wachstum zu fördern, kann man außerdem die Triebspitzen kürzen.

Überwinterung

Scheinzypressen sind offiziell bis zu minus achtzehn Grad Celsius winterhart. Frisch ausgepflanzte Exemplare benötigen jedoch während der ersten Jahre einen ausreichenden Frostschutz. Dafür versieht man die Baumkrone mit einer Hülle aus hellem Wintervlies und bedeckt zusätzlich den Wurzelbereich mit einer dicken Schicht aus Herbstlaub. Eine weitere Schicht aus Tannenreisig sorgt für zusätzliche Stabilität. Bereits etablierte Scheinzypressen, die in sehr milden Regionen wachsen, benötigen keinen besonderen Winterschutz.

Hat man sich für eine Kultivierung im Pflanzkübel entschieden, so kann die Scheinzypresse auch unter freiem Himmel überwintert werden. In diesem Fall sollte ihr jedoch während der kalten Wintermonate ein schattiger Platz zugeteilt werden, der zudem windgeschützt ist. Es ist ratsam, eine isolierende Unterlage anzubringen. Dafür eignet sich zum Beispiel eine ausreichend dicke Platte aus Holz oder Styropor. Darüber hinaus wird der Pflanzkübel rundum mit einer Isolation aus mehreren Lagen Sackleinen geschützt. Als ideales Winterquartier wird aber ein nicht beheiztes Gewächshaus empfohlen.

Expertentipp

Das leichte und helle Holz der Scheinzypressen ist leicht zu verarbeiten und aufgrund seines wohlriechenden Aromas ein beliebtes Holz im Möbelbau sowohl für den Innen- als auch den Außenbereich.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Shaiith

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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