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Wie winterhart ist Jasmin?

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Wie winterhart ist Jasmin

Der ursprüngliche Herkunftsort des Jasmins ist der Himalaya und Teile Chinas. Aufgrund seines betörenden und einzigartigen Duftes wird er als der König der Blumen behandelt. Dabei ist der Jasmin im Grunde sehr pflegeleicht und weithin anspruchslos.

Die Zierpflanze, die zur Gattung der Ölbaumgewächse gehört, erfreut sich in Deutschland bei Pflanzenfreunden großer Beliebtheit. Bei über zweihundert verschiedenen Arten ist für jeden Geschmack etwas dabei. Als aufrecht wachsender Strauch oder als Kletterpflanze und in den unterschiedlichsten Blütenfarben von Weiß, Gelb bis hin zu Rosa ist der Jasmin äußerst vielseitig. Eines haben jedoch allen Arten gemeinsam: das intensive Dufterlebnis ihrer Blüten, die auch gerne in der Aromatherapie oder bei der Parfümherstellung Verwendung finden.

Welche Jasminarten sind winterhart?

Wirklich zur Überwinterung im Garten geeignet ist nur der Echte Winterjasmin. Er verträgt Temperaturen von bis zu -20°C und kann über den Winter daher getrost im Garten verweilen. Der Pfeifenstrauch wird oft als falscher Jasmin benannt und auch diese Pflanzenart überlebt den Winter im Garten. Hierbei handelt es sich aber um keine Jasminart, sondern um eine Unterart der Hortensie.

Wie sieht der Echte Winterjasmin aus?

Wie sieht der Echte Winterjasmin aus


Der Echte Winterjasmin trägt gelbe Blüten, die zwischen Dezember und März blühen. Er eignet sich daher hervorragend dafür, das triste Grau der Gärten im Winter mit seinem leuchtend gelben Blütenstand zu durchbrechen. Auch seine Blätter verliert der Winterjasmin nicht. Die Pflanze ist den gesamten Winter anspruchslos und benötigt wenig Aufmerksamkeit und Pflege. Allerdings bedankt sie sich für etwas Dünger mit einer üppigen Blütenpracht.

Wie überwintern andere Jasminarten?

Wie überwintern andere Jasminarten
Abgesehen vom Winterjasmin müssen alle anderen Jasminarten während der Wintermonate am besten ins Haus oder in den Wintergarten geholt werden, da sie sonst erfrieren. Hierbei benötigt der Jasmin allerdings trotzdem kühle Temperaturen um die zehn Grad, damit er neue Kraft für die nächste Blütezeit im Frühling sammeln kann. Wird der Jasmin zu warm überwintert, blüht er im Folgejahr nicht oder nur spärlich.

Welcher Teil der Pflanze benötigt besonderen Winterschutz?

Welcher Teil der Pflanze benötigt besonderen Winterschutz
Besonders vor Kälte geschützt werden müssen die Wurzeln. Werden sie von Kälte angegriffen, erfriert die gesamte Pflanze. Es empfiehlt sich daher, die Wurzeln gründlich mit Rindenmulch oder Stroh abzudecken. Auch die Wurzeln des Echten Winterjasmins sollten bei niedrigen Wintertemperaturen mit Laub oder Stroh abgedeckt werden. Für den Kälteschutz eignen sich auch Matten aus Stroh oder Kokos.

Expertentipp

Machen Sie sich unbedingt vor dem Kauf eines Jasmins Gedanken darüber, wo Sie ihn überwintern können. Da manche Arten bis zu fünf Meter groß werden, ist dies nicht so einfach. Informieren Sie sich im Fachhandel, welche Temperaturen Ihre Jasminpflanze unbeschadet übersteht und sorgen Sie rechtzeitig für den nötigen Kälteschutz. Wenn Sie diese Hinweise beherzigen, werden Sie viele Jahre Freude an Ihrem Jasmin haben.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Wasser benötigt der Jasmin im Winter?

Der Jasmin sollte regelmäßig gegossen werden, jedoch muss Staunässe unbedingt vermieden werden.

Welche Lichtverhältnisse benötigt der Jasmin zur Überwinterung?

Auch im Winter will es der Jasmin hell haben. Kellerräume sind für die Überwinterung daher ungeeignet.

Muss der Jasmin vor dem Winter zurückgeschnitten werden?

Alle Jasminarten sollten grundsätzlich direkt nach der Blütezeit, dies gilt auch für den Winterjasmin, um etwa 80% zurückgeschnitten werden. Dies garantiert eine höhere Blütendichte im Folgejahr.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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