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Heckenpflanzen

Eine Himbeerhecke im eigenen Garten – so wird sie richtig gepflanzt

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Eine Himbeerhecke im eigenen Garten - so wird sie richtig gepflanzt

Sie zählt zu den beliebtesten Sommerfrüchten: die Himbeere. Ob zum Eis verarbeitet, in zahlreichen Desserts oder einfach als gesunder Snack, sie schmeckt einfach immer. Umso besser also, wenn ein Himbeerstrauch im eigenen Garten wächst. Der Himbeerstrauch erneuert sich ständig aus seinem Wurzelstock. Da dieser besonders empfindlich ist, ist die richtige Standortwahl und Pflege unabdinglich. Wenn er sich wohl fühlt, können bis zu zehn Jahre frische Früchte geerntet werden.

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort


Sowohl im Frühling als auch im Herbst ist es möglich einen Strauch zu pflanzen. Je nach Sorte, also Sommer- oder Winterhimbeere, kann die Ernte etwas länger dauern. Dass sich die Pflanze aber mehr Zeit nehmen kann, um sich an den neuen Standort zu gewöhnen, ist eine Pflanzung noch im Herbst optimal. Ein sonniger Standort mit durchlässiger und nährstoffreicher Erde ist ideal. Wenn alles stimmt, wird Sie die Himbeere schon bald mit einer leckeren Ernte belohnen.

Himbeeren richtig pflanzen

Himbeeren richtig pflanzen
Vorbereitung ist hier alles. Ein Pflanzloch muss gegraben werden, dass mindestens zweimal so tief und breit ist wie der Wurzelballen der Pflanze selbst. Vor dem Einsetzen sollte die Erde mit frischem Substrat aufgebessert werden. Wenn der Wurzelballen vor dem Einpflanzen eingeritzt und aufgelockert wird, wächst sie besser. Nach dem Pflanzen muss die Himbeere gut angegossen werden. Mit Rankgittern oder einem Gerüst zur Unterstützung kann die Himbeere dann schön hoch wachsen. Auch das Festbinden an den Gartenzaun ist möglich. Eine gute Lüftung muss gegeben sein, um einen Befall von Grauschimmel vorzubeugen.

Die richtige Pflege

Die richtige Pflege
Die Himbeere wächst schnell und gut, sowohl oberhalb als auch unterhalb der Erde. Eine regelmäßige Pflege und ein starker Zuschnitt sind deshalb unabdingbar.

Die Erde des Strauches sollte dauerhaft feucht sein. Zu viel Gießen kann aber schnell zu Staunässe führen, was die Himbeere für Fäule und andere Krankheiten anfällig macht. Bei Trockenheit sollte Ihre Himbeere also regelmäßig, aber nicht zu stark gegossen werden. Im Hochsommer können Sie mit ungefähr zehn Litern Wasser alle zwei Tage rechnen. Besonders während der Blütezeit und sobald die Pflanze anfängt Früchte zu tragen, bis hin zum Ende der Ernte, darf das Gießen nicht mehr vergessen werden. Ansonsten können die Früchte schnell vertrocknen. Organischer Dünger eignet sich für Himbeeren besonders gut, da es wichtig ist, eine dauerhafte Düngung zu ermöglichen. Aber auch ein kaliumreicher Dünger mit geringen Mengen an Magnesium tut der Pflanze gut. Der Zuschnitt der Sommerhimbeere ist besonders wichtig. Nach den letzten Frosttagen suchen Sie sich circa zehn schöne Triebe aus, die optimalerweise in unterschiedliche Richtungen zeigen. Die anderen Ruten können auf Bodenhöhe zugeschnitten werden.

Expertentipp

Verwenden Sie für das Hochbinden der einjährigen Ranken andersfarbige Kunststoffbänder als für die zweijährigen. So können Sie diese gut unterscheiden und vermeiden einen falschen Zuschnitt.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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