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Kräuterpflanzen

Kräuter entsaften – eine kurze Anleitung

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Kräuter entsaften - eine kurze Anleitung

Frische Kräuter runden jede Speise perfekt ab. Ob Sie damit Ihre Suppe aufpeppen möchten oder in Ihren Salaten noch das besondere Etwas fehlt. Wir geben Ihnen eine Anleitung zur richtigen Entsaftung Ihrer Kräuter, damit Sie das Beste aus ihnen herausholen können.

Die Wahl des richtigen Entsafters

Die Wahl des richtigen Entsafters


Ob selbst gesammelte Wildkräuter oder Kräuter aus dem Supermarkt: Die Wahl des richtigen Entsafters ist entscheidend für die Qualität des Kräutersaftes. Schließlich möchten Sie die verschiedenen Inhaltsstoffe der Kräuter bestmöglich extrahieren.

Die meisten Zentrifugalentsafter und Dampfentsafter sind völlig ungeeignet für Ihr Vorhaben. Die zu hohe Umdrehungszahl und die zu extremen Temperaturen zerstören nämlich die meisten wertvollen Inhaltsstoffe.

Verzichten Sie daher auf Geräte, bei denen diese Einstellungen nicht manuell zu steuern sind. Entscheiden Sie sich lieber für Entsafter, welche mit niedrigen Temperaturen und gut regelbarer Power laufen.

Kräuter optimal entsaften

Kräuter optimal entsaften
Die Entsaftung von Kräutern ist nicht kompliziert und kann in nur wenigen Schritten durchgeführt werden.

Und so geht’s:

  1. Säubern Sie Ihre Kräuter mit Wasser
  2. Trocknen Sie die Kräuter ab, damit der Saft nicht verwässert wird
  3. Anschließend sollten Sie alle harten Stängel entfernen
  4. Die gewaschenen, trockenen Kräuter nun in Ihren Entsafter einfüllen
  5. Den extrahierten Saft in ein luftdichtes Gefäß abfüllen
  6. So kann der Saft entweder sofort verwendet oder im Kühlschrank gelagert werden.

Kräutersaft bestmöglich lagern

Selbstgemachte Kräutersäfte sollten möglichst schnell verzehrt werden. So nehmen Sie die Wirkstoffe der Kräuter optimal auf. Sie können Ihren Saft aber auch im Kühlschrank lagern. Dort hält er sich je nach Kraut bis zu zehn Tagen.

Der selbst gemachte Kräutersaft kann auch problemlos eingefroren werden. Füllen Sie den Saft dazu in einen gut verschließbaren Behälter und stellen Sie ihn ins Kühlfach.

Sie können den Saft auch portionsweise abfüllen und einfrieren. So haben Sie die Möglichkeit, eine kleine Menge je nach Bedarf aufzutauen und zu verwenden.

Expertentipp

Verarbeiten Sie Brennnesseln am besten zusammen mit zusätzlichen Zutaten wie beispielsweise Gurken oder Melonen. Diese Zutaten sind sehr wasserhaltig und verleihen dem Saft einen besonderen Geschmack. Auch die Konsistenz wird dadurch verbessert.

Häufig gestellte Fragen

Wo sammelt man am besten Wildkräuter?

Kräuter kann man das ganze Jahr über an Wegrändern, Wäldern und Wiesen sammeln. Achten Sie jedoch darauf, dass die Kräuter fernab von befahrenen Straßen wachsen, um eine hohe Schadstoffbelastung auszuschließen.

Wie sollte man Wildkräuter aufbewahren?

Frisch gesammelte Kräuter sollte man schnell verarbeiten, jedoch kann man das Leben der Kräuter etwas verlängern, indem man diese in den Kühlschrank legt oder einfriert.

Wie viele Wildkräuter gibt es?

Es gibt ungefähr 1.500 essbare Wildpflanzen in Mitteleuropa. Gruppiert werden diese in Gemüsepflanzen, Wurzelkräuter, Grundteekräuter und Heilkräuter.

Welche Wildkräuter schmecken am besten?

Die Top 3 der beliebtesten Wildkräuter in der Küche sind:

  • Bärlauch
  • Löwenzahn
  • Giersch

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Campwillowlake
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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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