Die Bougainvillea, auch genannt Drillingsblume, gehört zur Familie der Wunderblumengewächse (Nyctaginaceae). Sie ist eine beliebte Terrassen- und Balkonpflanze.
Es gibt Bougainvillea als Hochstämmchen, am Spalier rankend, zu Kränzen gebunden oder als Strauch.
Die Bougainvillea stammt aus Südamerika, dort erreicht sie eine stattliche Höhe von 5 Metern. In hiesigen Breiten wächst sie aufgrund der klimatischen Bedingungen ein wenig verhaltener, erfreut uns in warmen Sommern aber mit einem reichen Blütenflor ihrer pink-, violett-, oder orange gefärbten Hochblätter.
Die Bougainvillea als Kübelpflanze- was beachten?
Die Bougainvillea benötigt pralle Sonne, reichlich Wasser und Dünger, damit sie üppig blüht. Staunässe bekommt ihr nicht. Zwischen den Wassergaben das Substrat einmal etwas abtrocknen lassen, akzeptiert sie sehr gut.
Der Topf sollte ausreichend groß sein, eine Drainageschicht aus Tonscherben oder Blähton gewährleistet den Wasserablauf. Ein Untersetzer kann an heißen Tagen verhindern, dass das Substrat zu stark austrocknet. Als Pflanzsubstrat bekommt der stark zehrenden Bougainvillea eine bereits aufgedüngte Pflanzerde am besten. Während der Hauptblütezeit von Mai bis September sollte alle zwei bis drei Wochen flüssig nachgedüngt werden oder es wird ein umhüllter Langzeitdünger verwendet, der bis zu sechs Wochen vorhält.
Bougainvillea Krankheiten und Schädlinge

Trotz bester Pflege treten auch bei der Bougainvillea einmal Schädlinge auf. Besonders häufig sind Blattläuse, die die Pflanze durch ihre Saugtätigkeit schädigen.
Spinnmilben sind weitere Parasiten, sie befallen die Bougainvillea besonders gerne bei zu niedriger Luftfeuchtigkeit. Gespinste und kleine rote Spinnentierchen an den Triebspitzen deuten auf sie hin.
Gelegentlich kommt es auch zu Schildläusen. Diese sitzen unter grauen Wachsdeckeln an der Blattunterseite und müssen mit einem systemischen Insektizid bekämpft werden
Gelbe Blätter können ein Indiz für Staunässe sein, jedoch auch auf Düngermangel hinweisen. Vermehrter Blattfall entsteht gelegentlich durch zu große Trockenheit. Bei Bougainvillea glabra ist der Blattfall im Winter jedoch normal.
Bougainvillea Überwinterung
Die Bougainvillea ist nicht winterhart. Das bedeutet, sie benötigt ein helles, kühles, frostfreies Plätzchen zum Überwintern. Vor der Überwinterung wird die Pflanze einmal in Form geschnitten.
Die Temperatur beträgt 8 bis 10°C, Zugluft sollte vermieden werden.
Während des Winters darf nicht zu viel gegossen werden und die Bougainvillea braucht keinen Dünger. Nach den Eisheiligen im Mai kann die Pflanze dann wieder ausgewintert werden.
Alle zwei bis drei Jahre sollte sie dann umgetopft werden. Der Topf sollte knapp gehalten sein, da das den Blütenansatz fördert. In zu großen Töpfen neigt die Bougainvillea dazu, nur Blätter zu bilden.
Ein zweiter, leichter Formschnitt im Frühjahr kann ebenfalls angezeigt sein. Da die Bougainvillea Blüten an den Kurztrieben entwickelt, müssen besonders die Langtriebe eingekürzt werden.
Expertentipp
Die Bougainvillea nicht zu warm überwintern. Dies führt zu einer Reduktion der Blütenbildung.
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