Erbsen zählen zu den Klassikern im Gemüsegarten. Das ist jedoch nicht verwunderlich, denn schließlich begeistern sie nicht nur durch ihren leckeren Geschmack, sondern Erbsen enthalten zudem viel Eiweiß und sind vielseitig einsetzbar. Doch bevor die kleinen, grünen Kugeln beispielsweise als Beilage dienen oder zu Püree verarbeitet werden, sollte man sie zum richtigen Zeitpunkt ernten.
Der richtige Erntezeitpunkt
Der richtige Zeitpunkt für die Erbsenernte hängt von der jeweiligen Sorte ab. So werden Mark- und Zuckererbsen ab Juni von der Pflanze getrennt, während dies bei Palerbsen bereits ab Ende Mai möglich ist.
Doch noch wichtiger als der Zeitpunkt, ist das Aussehen der Hülsen, anhand derer sich der tatsächliche Reifegrad sehr gut feststellen lässt. Sobald sich die im Inneren befindlichen Erbsen deutlich nach außen abzeichnen, ist der richtige Erntezeitpunkt gekommen. Außerdem sollten bei Zuckererbsen die Hüllen mindestens eine Länge von fünf Zentimeter aufweisen. Werden die Erbsen nicht pünktlich geerntet, leidet der Geschmack: Bei Überreife werden Zuckererbsen faserig und Mark- sowie Palerbsen mehlig.
Wie erntet man Erbsen?
Die Ernte von Erbsen ist sehr einfach und kann ohne besonderes Werkzeug durchgeführt werden. Am besten wird im Sommer zunächst jede Pflanze in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Sind reife Hülsen vorhanden, werden diese an ihrem Ansatz abgebrochen. Alternativ kann hierzu aber auch eine Gartenschere zum Einsatz kommen. Zudem wird beim Ernten am besten eine Dose oder Schüssel mitgenommen, in die man die abgeernteten Hülsen hineinlegt. Je nach Anzahl der Pflanzen ist es durchaus möglich, eine große Menge an Erbsen zu sammeln.
Außerdem empfiehlt es sich, Erbsen immer von unten nach oben zu ernten, denn die kleinen, grünen Kugeln reifen in der Nähe des Bodens zuerst. Des Weiteren wird am besten nicht zu lange auf eine größere Ernte gewartet, sondern in regelmäßigen Abständen geerntet, denn so werden die Pflanzen zur weiteren Erbsenproduktion angeregt.
Lagerung

Mark- sowie Zuckererbsen schmecken frisch geerntet am besten, was ebenfalls für Palerbsen gilt, allerdings werden diese recht schnell mehlig. Eine sehr gute Möglichkeit, um Erbsen zu lagern, ist einfrieren. Auf diese Weise halten sich die kleinen Vitaminbomben nicht nur sehr lange, sondern es bleibt ebenfalls ihr leckerer Geschmack wunderbar erhalten.
Pal- und Markerbsen bieten sich zudem hervorragend zum Einkochen an, während Palerbsen sich zusätzlich sehr gut trocknen lassen.
Expertentipp
Nicht nur die im Inneren der Hülsen befindlichen Erbsen, sondern ebenfalls die Ranken der Erbsenpflanzen sind essbar. In einer Portion Erbsen sind mehr Ballaststoffe enthalten als bei einer Scheibe Vollkornbrot. Außerdem wird so viel Vitamin C zu sich genommen wie mit zwei großen Äpfeln.
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