Das Wandelröschen bezirzt Betrachter durch den Farbwechsel seiner Blüten während der Blütensaison. Es zieht Blicke auf sich, dennoch versteckt es sich hinter der Fassade giftiger Stoffe für Mensch und Tier.
Toxizität des Wandelröschens
Im Gift des Wandelröschens sind die drei Stoffe enthalten, nämlich Lantaden, Icterogenin und Triterpene. Diese sind in Kombination für Menschen und Tiere sehr giftig. Deshalb zählt das Wandelröschen zu den giftigsten Pflanzen, die unser Zuhause schmücken. Wer sich dieses Gewächs zulegt, sollte sich gut überlegen, ob es eine Gefahr für Kinder oder Haustiere im Wohnraum darstellt.
Giftige Pflanzenteile
Die Pflanze ist von der Wurzel bis zur Spitze extrem giftig. Verstärkt treten die Giftstoffe in den Früchten auf. Diese entwickeln sich nach der Blütezeit im September und Oktober. Da die Beeren den bekannten Heidelbeeren sehr ähneln, sind sie für Kinder, die dies nicht unterscheiden können, höchst gefährlich. Hier ist absolute Vorsicht geboten, denn der Verzehr der Beeren des Wandelröschens kann tödlich enden.
Zu beachtende Kriterien

Die Kultivierung des Wandelröschens ist trotz des hohen Grads an Giftstoffen nicht verboten, weshalb sie in gut sortierten Baumärkten und Gartencentern erhältlich ist. Die Pflanzen sind ein beliebter Blumenschmuck für Terrassen und Gärten. Sie erfreuen die Gemüter dank der schönen Farben und deren Wechselspiel.
Wer sich das Wandelröschen in die eigenen vier Wände holt, sollte die Kaufentscheidung jedoch gut abwiegen, einen geeigneten Standort finden und alle im Haushalt lebenden Personen informieren. Besonders ratsam ist es sich mit den Vergiftungsanzeichen vertraut zu machen, sollte die Pflanze fälschlicherweise verzehrt werden.
Anzeichen einer Vergiftung
Menschen reagieren unter anderem häufig mit Erbrechen oder blutigem Durchfall auf den Verzehr der Pflanze. Bei Tieren, für die die Pflanze ebenfalls sehr giftig ist, wirkt es phototoxisch. Das bedeutet, dass Sonnenstrahlen das Gift zur vollständigen Entfaltung bringen. Tiere reagieren unter anderem mit Lichtüberempfindlichkeit und Störungen im Bewegungsablauf.
Expertentipp
Schon beim Verdacht des Verzehrs ist eine sofortige Reaktion erforderlich, um weitreichende Folgen einzudämmen. Rufen Sie sofort ärztliche Hilfe oder bringen Sie die betroffene Person in ein Krankenhaus. Bei Tieren entfernen Sie die Reste der Pflanze aus dem Maul und bringen es zum Tierarzt.
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