Der Sommerflieder ist hierzulande in vielen Gärten sehr beliebt und lockt während seiner Blütezeit unzählige, bunte Schmetterlinge an, die sich über den süßen Nektar freuen. Dank seiner wunderschönen Blütenfarben ist er sehr dekorativ und zählt damit nicht nur zu den prächtigsten Blühsträuchern, sondern ist auch vielseitig einsetzbar. Egal ob in Einzelstellung, als Heckenpflanze oder im Kübel – Sommerflieder ist ein Muss für jeden Pflanzenfreund.
Die richtige Pflege
Da Sommerflieder als pflegeleicht gilt und keine hohen Ansprüche an seine Umgebung stellt, muss für ein erfolgreiches Wachstum und eine lange Blütezeit nicht viel beachtet werden. Als Standort eignet sich ein vollsonniger Platz im Garten, an dem er möglichst windgeschützt steht. Sommerflieder wächst jedoch auch im Halbschatten.
Der Boden sollte durchlässig, leicht und nährstoffarm sein. Ist der Untergrund zu nährstoffreich, wird die Pflanze zu groß und zu instabil. Sommerflieder würde zudem weniger Blüten ansetzen und nicht in voller Pracht blühen.
Gegossen werden muss Sommerflieder im Garten nicht. Nur Sträucher, die im Topf kultiviert werden oder bei Jungpflanzen sollte auf eine regelmäßige Zufuhr von Wasser geachtet werden.
Überwinterung des Sommerflieders

Stehen die Pflanzen trocken und geschützt, ist eine Überwinterung im Freien durchaus möglich. Wichtig ist, dass die tiefliegenden Wurzeln geschützt werden, indem man den Boden mit Laub und Zweigen bedeckt, sodass Kälte und Frost schwer in den Boden eindringen können.
Die Triebe hingegen benötigen keinen gesonderten Winterschutz, da Sommerflieder ohnehin aus den Wurzeln neu austreibt.
Expertentipp
Um eine schöne Wuchsform und eine kräftige Blüte zu erhalten, empfiehlt es sich den Sommerflieder zum Ende des Winters zu schneiden. Reifer Kompost kann danach als Dünger in die Erde eingearbeitet werden, was das Wachstum zusätzlich unterstützt und zu einer vollen Blüte führt.
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