Kresse ist lecker, gesund und einfach zu pflegen. Bei der Versorgung mit Wasser sollten dennoch einige Punkte berücksichtigt werden, um ein gesundes Wachstum zu ermöglichen. Die Häufigkeit des Gießens ist von verschiedenen Faktoren abhängig und damit anfällig für Fehler. Worauf Sie bei der Bewässerung achten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Kresse auf Zellstoff oder Watte
Kresse ist als Küchenkraut besonders bei Kindern beliebt, da für die Keimung und Anzucht keine Erde erforderlich ist. Alle notwendigen Nährstoffe beziehen die kleinen, filigranen Pflanzen aus den Samen selbst. Deshalb reicht Küchenpapier oder Watte als Untergrund vollkommen aus. Beim Gießen sollte sich dieser mit Wasser vollsaugen können, bis er vollständig durchtränkt ist. Überschüssige Flüssigkeit muss sofort ablaufen können.
Wiederholen Sie das Wässern, sobald das Material leicht angetrocknet ist. Es sollte jedoch stets eine leichte Restfeuchte aufweisen.
Kresse auf Erde

In einem Blumentopf mit Erde können sich die Wurzeln von Kresse besser entfalten, die Pflanzen halten länger, wachsen nach und haben eine größere Reserve an Feuchtigkeit und Nährstoffen. Dadurch wird das Gießen seltener notwendig. Oft reicht es aus, das Substrat oberflächlich mit einer Sprühflasche zu benetzen.
Kresse im Garten

Ins Freiland gesät, keimt und wächst Kresse langsamer. Sie verbraucht deshalb nicht viel Wasser, was wiederum längere Abstände zwischen den Gießvorgängen bedeutet. Selbst im Hochsommer reicht es oft aus, alle zwei bis drei Tage zu gießen. Auch hier gilt, dass die Erde nie vollständig austrocknen sollte, Staunässe muss jedoch vermieden werden.
Gießen in Abhängigkeit vom Standort
Steht Kresse sehr sonnig, ist häufigeres Gießen erforderlich. An halbschattigen Standorten mit einer hohen Luftfeuchtigkeit trocknen Substrat oder Zellstoff hingegen nicht so schnell aus, wodurch die Wassergaben weiter auseinander liegen. Wichtig ist, den Untergrund vor dem Gießen zu überprüfen, um festzustellen ob eine erneute Bewässerung nötig ist.
Expertentipp
Verwenden Sie zum Gießen von Kresse vorzugsweise weiches, kalkarmes Wasser. Regenwasser, abgestandenes oder gefiltertes Leitungswasser eignen sich optimal. Für eine zusätzliche Versorgung mit Nährstoffen können Sie Aquarien- oder Teichwasser verwenden, solange dieses unbehandelt ist. Achten Sie in jedem Fall auf einen guten Ablauf nach dem Gießen, um Staunässe und Fäulnis an den Wurzeln der empfindlichen Gewächse zu vermeiden.
Lassen Sie uns wissen, wenn Ihnen der Beitrag gefällt. Das ist für uns der einzige Weg herauszufinden, ob wir etwas besser machen können.
Die neusten Kommentare