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Sukkulenten

Agave überwintern – die besten Tipps

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Agave überwintern - die besten Tipps

Agaven gehören zu den Sukkulenten. Sie stammen vorwiegend aus Wüstengebieten wie dem Süden der USA, Mexiko, Mittelamerika, der Karibik, Kolumbien und Venezuela. Sie besitzen dekorative Blätter und sind deshalb auch in unseren Breiten beliebt. Damit sie jedoch ihren schönen Anblick behalten ist die richtige Pflege wichtig.

Aufgrund ihrer Herkunft ist die Agave meist warme Temperaturen gewohnt. Daher können die meisten Agavenarten den Winter nicht überleben.

Das schwierigste an der Pflege der Agave stellt deshalb deren Überwinterung dar.

Welche Agavenarten müssen überwintert werden?

Welche Agavenarten müssen überwintert werden


Viele Agavenarten können auch im Freien überwintern. Dazu zählen die sogenannte Agave parryi, die Agave utahensis und die Agave inaequidens. Diese vertragen auch winterliche Temperaturen bis minus zwanzig Grad. Sie stellen allerdings eine Ausnahme dar, da der Großteil der anderen Agavenarten keine minus Grade und zu viel Nässe überleben.

Wer also auf Nummer sicher gehen möchte, dass die Pflanze auch den Winter überlebt, sollte diese in Innenräumen überwintern.

Zeitpunkt für die Überwinterung

Zeitpunkt für die Überwinterung
Die Überwinterung sollte im November beginnen, da die Agave dann vor herbstlichen Regenschauern und der somit entstehenden Staunässe geschützt wird. Im April kann dann die Überwinterung beendet werden. Vor der Überwinterung sollte die Pflanze auf Schädlinge und Krankheiten untersucht werden. Falls ein Befall vorliegt, sollte er vor der Überwinterung beseitigt werden.

Standort für die Überwinterung

Standort für die Überwinterung
Für die Überwinterung eignet sich ein kühles und helles Quartier. Das kann beispielsweise ein Gewächshaus, ein heller Keller oder ein unbeheizter Wintergarten sein.

Bei dem Quartier muss das Verhältnis zwischen Temperatur und Licht stimmen. Bei relativ kühlen Verhältnissen reicht eine schwache Lichtquelle. Sind die Temperaturen jedoch wärmer, benötigt die Pflanze auch mehr Licht. Die winterlichen Lichtverhältnisse reichen dann meist nicht aus. Somit muss mit einer speziellen Pflanzenlampe nachgeholfen werden. Optimal für die Überwinterung sind fünf bis zehn Grad.

Während der Winterphase darf die Agave nicht gegossen werden, da sich sonst Staunässe bilden kann. Diese führt dann zum Verfaulen der Wurzeln und somit zum Absterben der Pflanze. Falls die Agave versehentlich zu viel gegossen wurde, kann sie in trockene Erde umgepflanzt werden. Des Weiteren sollte die Agave während der Überwinterung nicht gedüngt werden.

Expertentipp

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Finger beim Tragen der Pflanze nicht an den Dornen verletzt werden. Deshalb sollten Handschuhe getragen und die Dornen mit Korken abgesteckt werden. Die Korken sollten während der gesamten Wintermonate auf den Dornen bleiben, falls die Agave in Reichweite von Kindern oder Haustieren steht.

Außerdem sollte am Ende der Überwinterung die Agave nicht direkt wieder nach draußen in das Sonnenlicht gestellt werden. Dadurch können die Blätter der Agave verbrennen und folglich braune Flecken bekommen. Die Pflanze sollte deshalb erst einmal zwei Wochen an einen schattigen Platz nach draußen gestellt werden, bevor sie an einen sonnigen Standort platziert wird.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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