Die Akazie zählt durch ihre fast 1400 Unterarten zu einer der vielfältigsten Pflanzengattungen der Welt. Ursprünglich stammt sie aus den Tropen, weshalb sie Wärme und viel Helligkeit benötigt. Mit der richtigen Pflege und unter Beachtung bestimmter Voraussetzungen, ist es auch in unseren Breiten möglich, eine Akazie aus Samen zu ziehen.
Die Samen der Akazie
Die Samen der Echten Akazie zeichnen sich durch ihre länglich kugelige Form aus. Sie sind lediglich zwei Millimeter groß. Da sie lange lebensfähig sind, müssen sie nicht umgehend ausgesät werden. Trotz dessen sollte man beachten, dass die Keimdauer mit drei bis sechs Wochen recht lang ist und bei manchen Arten eine natürliche Hitzephase erzeugt werden muss, damit die Samen ihre Keimfähigkeit erlangen.
Aussaat der Samen

Um eine Akazie aus Samen zu ziehen, sollten sie trotz ihrer langen Lebensfähigkeit nicht später als sechs Wochen nach Erhalt ausgesät werden. Da die Aussaat in Innenräumen erfolgt, spielt der Zeitpunkt keine Rolle.
Eine Vorbehandlung der Samen kann sich positiv auf das Vorhaben auswirken. Dabei werden sie mit heißem Wasser übergossen und sollten zwei bis drei Tage in raumwarmem Wasser quellen, bis sie sichtlich Feuchtigkeit aufgenommen haben. Danach werden die Samen etwa einen Zentimeter tief in Anzuchtsubstrat eingebracht und die Erde leicht angedrückt.
Nach etwa drei bis sechs Wochen keimen die Samen. Nach vier bis sechs Wochen, wenn sich die ersten Blätter entfaltet haben, können die jungen Bäume pikiert und zu einer prächtigen Akazie herangezogen werden.
Bedingungen für die Aussaat
Während die Aussaat an einem hellen Ort erfolgen sollte, muss das Substrat immer leicht feucht gehalten werden. Dabei gilt es Staunässe unbedingt zu vermeiden. Trockenheit kann sich jedoch ebenso schädlich auf die Samen auswirken und das Keimen vollständig verhindern. Die vorherrschenden Temperaturen sollten zwischen 24 und 28 Grad Celsius liegen, um eine erfolgreiche Anzucht zu ermöglichen.
Expertentipp
Um die Aufzucht einer Akazie bestmöglich zu unterstützen, wird hochwertige Anzuchterde, wie z.B. Kokos-Quellerde, empfohlen. Diese kann man mit Sand vermischen, um eine ausreichende Drainage herzustellen, durch die Staunässe vermieden wird und später wichtige Luft an die Wurzeln gelangt.
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