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Einen Olivenbaum im Garten züchten – Tipps und Tricks

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Einen Olivenbaum im Garten züchten - Tipps und Tricks

Die schmackhaften Oliven des gleichnamigen Baumes üben einen großen Reiz auf viele Hobbygärtner aus. Viele Liebhaber der Pflanze fürchten sich jedoch den Baum im gemäßigten, deutschen Raum anzupflanzen, weil er sich eher im mediterranen Klima zu Hause fühlt. Eine Olivenbaumzucht im eigenen, mitteleuropäischen Garten ist jedoch kein Problem, solange der Gärtner einige Dinge beachtet.

Vorbereitungen

Die größte Herausforderung besteht in den Präferenzen der Pflanze. Ein Olivenbaum bevorzugt ein mildes Klima. Somit existiert leider ein gewisses Restrisiko, dass die Olive nicht durch den Winter kommt. Um sich die Aufzucht zu erleichtern, sollten Sie einen jungen Baum auswählen. Der Grund dafür ist, dass ältere Olivenbäume bereits an das heiße und trockene Klima gewöhnt sind. Eine Umgewöhnung in eine kältere Umgebung ist demnach so gut wie ausgeschlossen.

Eine Anzucht aus Samen ist keine gute Idee, da Oliven nur sehr langsam wachsen. Demnach ist für einen langen Zeitraum eine Aufzucht nur im eigenen Haus möglich.

Der geeignete Standort für Olivenbäume

Der geeignete Standort für Olivenbäume


Generell fühlt sich die Pflanze an einem vollsonnigen und geschützten Standort sehr wohl. Idealerweise handelt es sich dabei um den wärmsten Ort im gesamten Garten. Seien Sie beim Gießen sehr vorsichtig, denn die Pflanze liebt einen eher trockenen Boden.

Zum nächsten Baum sollten mindestens fünf Meter Abstand herrschen, damit die Wurzeln genug Platz zum Wachsen haben. Wenn sich eine Wand in der Nähe des Baumes befindet, ist das für das Wurzelwerk sehr vorteilhaft. Darüber hinaus sorgt diese für einen gewissen Schutz, den die Olive zu schätzen weiß. Des Weiteren wachsen die Wurzeln sehr tief in die Erde. Stellen Sie sicher, dass im Erdreich keine Hindernisse vorhanden sind.

Wenn der Baum einen Platz auf einer ehemaligen Ackerfläche erhalten soll, existiert meist eine Lehmschicht auf der Höhe der Pflugtiefe. Diese muss durchbrochen und aufgelockert werden, damit Wasser eine Chance hat zu den Wurzeln in das Erdreich vorzudringen.

Das Auspflanzen

Das Auspflanzen
Sind die Standortbedingungen für den Baum gegeben, dürfen Sie den richtigen Zeitpunkt zum Auspflanzen nicht verpassen. Optimal ist die Mitte des Frühjahrs. Dann hat die Erde die richtige Feuchtigkeit und wärmt sich nach und nach auf. So erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass das Wurzelwerk erfolgreich Fuß fassen kann.

In den Wintermonaten trennt sich die Spreu vom Weizen. Ist die Olivensorte zu anfällig gegenüber niedrigen Temperaturen, geht sie ein. Spekulieren Sie also nicht auf einen milden Winter und wählen Sie eine Olivensorte, die resistent gegenüber Frost ist. Neben Kälte ist vor allem Nässe im Winter ein großes Problem. Das bedeutet, dass die Drainage funktionstüchtig sein muss, damit überschüssiges Wasser abgeführt werden kann. Um die Drainage unter dem Baum zu entlasten, können Jute und Mulch eingesetzt werden.

Für einen Olivenbaum stellen Sie vorzugsweise leichte, hochwertige Erde zur Verfügung, die wasserdurchlässig ist und den Wurzeln wenig Widerstand liefert. Hornspäne haben sich nach dem Einpflanzen als zuverlässiger Langzeitdünger erwiesen. Nach der Nährstoffaufnahme reicht gute Gartenerde in der Regel aus. Ein weiteres Düngen ist dann nicht notwendig.

Expertentipp

Wenn Sie sich mit den winterlichen Bedingungen in ihrem Garten nicht gut auskennen, bietet es sich an den Baum in einem großen Kübel zu pflanzen. So haben Sie es im Winter leichter, die Olive an einen wärmeren Ort umzusiedeln. Beachten Sie jedoch, dass der Baum in einem Kübel nur begrenzt Wurzeln schlagen kann. Dementsprechend wird er nur eine bestimmte Größe erreichen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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