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Zimmerpflanzen

Alocasia richtig pflegen

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Alocasia richtig pflegen

Die Alocasia wird auch Pfeilblatt genannt und zählt zu den dekorativsten Grünpflanzen. Aus botanischer Sicht gehört sie zur Familie der Aronstabgewächse und ihr Wachstum erfolgt mit basal verzweigten Blättern ohne Stamm. Ihren Ursprung hat die Pflanze in den tropischen und subtropischen Wäldern Südostasiens. Sie kann eine Größe von bis zu eineinhalb Metern erreichen und verfügt über herzförmige Blätter sowie einen auffälligen grün-weiß gestreiften Blattstiel.

Der optimale Standort

Der optimale Standort


Die Alocasia bevorzugt einen halbschattigen bis sonnigen Standort, direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da es ansonsten zu Verbrennungen kommen kann. Damit die Blätter sich möglichst kräftig entwickeln, benötigt die Pflanze eine tropisch hohe Luftfeuchtigkeit. Daher sollte man sie regelmäßig mit kalkfreiem Wasser besprühen. Die Umgebungstemperatur darf niemals unter fünf Grad Celsius fallen, während der Vegetationsperiode sind Temperaturen zwischen zwanzig und fünfundzwanzig Grad Celsius ideal. Während der Wintermonate wird die Alocasia in einem hellen Winterquartier bei nicht weniger als achtzehn Grad Celsius überwintert.

Bodenauswahl

Bodenauswahl
Das Pfeilblatt benötigt durchlässiges Substrat, Staunässe gilt es zu vermeiden. Am besten wächst die Alocasia in einem leicht sauren Boden. In der Anfangszeit wachsen die Wurzeln nur langsam, daher ist ein Topf mit circa einundzwanzig Zentimetern Durchmesser ausreichend. Später sollte sie regelmäßig in ein größeres Gefäß umgetopft werden. Ausschlaggebend ist eine regelmäßige Wasserversorgung sowie von Zeit zu Zeit durchgeführte Düngergaben mittels eines flüssigen Grünpflanzendüngers. Besonders empfehlenswert ist der Einsatz einer Bewässerungshilfe.

Pflege

Pflege
Die Alocasia ist relativ pflegeleicht. Die großen Blätter sollten regelmäßig abgestaubt werden, man kann die Pflanze auch gelegentlich mit lauwarmen Wasser abduschen. Verliert die Alocasia am Morgen Wasser über die Blattränder, so ist dies ein natürlicher Vorgang, der Guttation genannt wird. Wichtig ist, auf einen feuchtigkeitsverträglichen Untergrund zu achten.

Gießen

Da die Pflanze sehr große Blätter ausbildet, wird entsprechend viel Wasser verdunstet. Aus diesem Grund benötigt sie sehr große Mengen Wasser. Das Substrat sollte zu jeder Zeit feucht gehalten werden, jedoch darf es nicht nass sein. Auch der Wurzelballen kann zwischenzeitlich abtrocknen, aber nicht komplett austrocknen. Um den richtigen Zeitpunkt für die Wasserversorgung zu bestimmen, empfiehlt sich die Fingerprobe. Zum Gießen sollte ausschließlich kalkarmes Wasser verwendet werden, da nur durch einen leicht sauren Boden die optimale Menge an Nährstoffen aufgenommen werden kann. Am besten wird dafür aufgefangenes Regenwasser oder alternativ Mineralwasser genommen. Während der Wintermonate wird die Alocasia nur reduziert gegossen.

Düngen

Damit die Pflanze während der Vegetationsphase so gut wie möglich mit Nährstoffen versorgt ist, sollte sie regelmäßig jede Woche mit Dünger versorgt werden. Dazu kann ein Grünpflanzendünger eingesetzt werden, der zusammen mit dem Gießwasser hinzugefügt wird. Auf diese Weise verteilen sich die wichtigen Nährstoffe schnell im Substrat und können von den Pflanzenteilen aufgenommen werden. Entscheidet man sich für einen Bio-Dünger mit enthaltenen Mikroorganismen, so fördern diese sowohl ein aktives Bodenleben als auch ein gesundes und kräftiges Wachstum der Blätter.

Expertentipp

Die Alocasia gilt zwar für den Menschen als nicht giftig, jedoch kann ein Kontakt mit ihrem Pflanzensaft zu Reizungen der Haut und Schleimhäute führen. Weiterhin löst der Verzehr der Pflanze Magenverstimmungen oder sogar Vergiftungserscheinungen aus.

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© www.istockphoto.com/Supersmario

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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