Der Amberbaum ist vor allem im Herbst ein wahres Schmuckstück. Kein anderes Gehölz kann mit der atemberaubenden Herbstfärbung des Amberbaums konkurrieren. Zudem ist der Amberbaum pflegeleicht und benötigt trotz seiner guten Schnittverträglichkeit keinen regelmäßigen Rückschnitt.
Er ist also ein perfektes Solitärgehölz im Garten. Damit der attraktive Laubbaum prächtig gedeiht und seine volle Schönheit entwickelt, sollten jedoch bereits bei der Pflanzung einige Dinge beachtet werden.
Der perfekte Standort
Ursprünglich stammt der Amberbaum aus Nordamerika. Dort wächst er an sonnigen Standorten mit einem feuchten und leicht sauren Boden. In seinen Heimatgebieten kann der stattliche Baum eine Höhe bis zu 30 Metern erreichen. In Europa wird er jedoch nicht ganz so groß und erreicht im Laufe der Jahre eine Höhe von maximal 20 Metern. Trotz seiner recht schmalen Krone benötigt er recht viel Platz. Ein Amberbaum eignet sich daher am besten für entsprechend große Gärten.
Der Baum bevorzugt einen vollsonnigen Platz. Damit der Baum seine bunt gefärbten Blätter im Herbst möglichst lange behält, sollte der Standort möglichst windgeschützt sein.
Der ideale Boden

Amberbäume bevorzugen einen mäßig feuchten, aber lockeren und tiefgründigen Lehmboden mit möglichst geringem Kalkgehalt. Ist der Boden sehr kalkhaltig, wächst der Amberbaum nur sehr langsam und seine sonst so farbenfrohen Blätter verfärben sich gelb.
Der richtige Pflanzzeitpunkt

Der richtige Zeitpunkt zum Pflanzen eines Amberbaums hängt von seiner Größe ab. Junge Amberbäume sind noch ein wenig frostempfindlich. Sie benötigen daher in den ersten Jahren im Winter einen Schutz aus Tannenreisig und Laub. Ältere und damit größere Bäume sind indes absolut winterhart.
Junge, kleine Amberbäume sollten aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit vorzugsweise im Frühjahr gepflanzt werden. Der Baum hat bei einer Frühjahrspflanzung einen längeren Zeitraum zur Verfügung, um sich am neuen Standort zu etablieren.
Schon ältere und größere Amberbäume können hingegen auch problemlos im Herbst gepflanzt werden. Im ersten Winter nach der Pflanzung sollte der Stamm jedoch mit einer Matte vor Frostrissen geschützt werden.
Boden vorbereiten

Bodenverdichtungen und Staunässe verträgt der Amberbaum gar nicht. Vor der Pflanzung muss der Boden daher sorgfältig vorbereitet werden, indem die Sohle des Pflanzlochs mithilfe einer Grabgabel gut aufgelockert wird. Ein sehr feuchter Boden wird mit Sand versetzt und abgemagert. Ein trockener Boden kann mit Laubhumus und Pferdemist aufgebessert werden.
Pflanztiefe beachten
Der Amberbaum reagiert sehr empfindlich auf eine zu große Pflanztiefe. Der Baum wird idealerweise nur so tief in die Erde gesetzt, dass der Wurzelballen dünn mit Erde überzogen wird. Nach dem Pflanzen wird der Baum gut angegossen und der Wurzelbereich mit einer Mulchschicht bedeckt.
Expertentipp
Vor dem Angießen sollte der neu gepflanzte Amberbaum mit einem Stützpfahl fixiert werden. Das sorgt dafür, dass der Stamm trotz Wind- und Wettereinflüssen gerade wächst.
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