Die scheinbar endlos blühende Anemone zieht schon ab Februar sämtliche Blicke auf sich. Anemonenzwiebeln zu pflanzen ist nicht schwer. Mit wenigen Handgriffen genießen auch Sie bald den bunten Blütenzauber in Ihrem Garten.
Wissenswertes über die Anemone
2005 zur Staude des Jahres gekürt, ziert die Anemone vom Frühjahr bis in den Herbst hinein Gartenabschnitte in ganz Deutschland. Sie besitzt kleine, einfache Blütenschalen, welche in einer Vielzahl von Farben blühen. Anemonen tragen auch den Namen Windröschen, da sie sich schon beim kleinsten Windhauch bewegen (Anemos bedeutet auf Griechisch der Wind).
Der richtige Standort für die Anemone
Die Anemone bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Ort im Garten. Ein sonniger Standort bringt den Vorteil mit sich, dass die Blüte der Anemone reicher ausfällt. Nutzen Sie humushaltigen und nährstoffreichen Boden. Dieser sollte zudem durchlässig sein, damit keine Staunässe entsteht. Vermeiden Sie außerdem einen Standort unter Nadelgehölzen. Die herabfallenden Nadeln säuern den Boden, was die Anemone nicht gut verträgt.
Anemonenzwiebeln pflanzen

Frühjahrsblühende Anemonen pflanzen Sie im Herbst zwischen September und Oktober. Da diese zum Austrocknen neigen, sollten Sie sie nicht zu lange lagern. Herbstblühende Pflanzen kommen hingegen im Frühjahr in die Erde. So haben sie ausreichend Zeit, sich bis zum Winter zu festigen und erfreuen im Herbst mit prachtvoller Blüte. Legen Sie die Knollen vor dem Pflanzen über Nacht in lauwarmes Wasser.
Anschließend können Sie mit der Pflanzung beginnen:
- Graben Sie an der gewünschten Stelle ein oder mehrere Löcher mit einer Tiefe von etwa 5 Zentimetern. Setzen Sie die Knollen in Gruppen von bis zu 8 Zwiebeln. Ein separates Loch für jede Knolle ist nicht unbedingt notwendig. Sie können sich auch ein etwas größeres Loch teilen.
- Bedecken Sie die Zwiebeln mit Erde und drücken Sie diese leicht an.
- Gießen Sie die Pflanzstelle direkt im Anschluss ausgiebig. Hinterher gießen Sie jedoch nur noch, wenn die Erde austrocknet. Staunässe verträgt die Anemone überhaupt nicht.
Expertentipp
Entfernen Sie die abgestorbenen Teile der Anemone, wenn Sie diese zum Überwintern ausgraben. Dieses Vorgehen bringt Ihnen künftig noch mehr Blüten. Suchen Sie zudem beim erneuten Einpflanzen einen anderen Standort für die Anemonenzwiebeln. Der neue Boden dort kommt den Pflanzen zugute.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich Herbstanemonen im Kübel pflanzen?
Ja, das ist problemlos möglich. Die Anforderungen an die Erde und den Standort sind die Gleichen, wie im Beet.
Ist die Anemone giftig?
Anemonen enthalten in frischem Zustand das Gift Protoanemonin. Dieses kann Hautreizungen oder bei Einnahme Nervenschädigungen verursachen. Im getrockneten Zustand verwandelt sich das Gift in das ungiftige Anemonin.
Gibt es geeignete Pflanzpartner für die Anemone?
Anemonen lassen sich wunderbar mit zahlreichen Stauden, Gehölzen und Gräsern kombinieren. Zu diesen zählen beispielsweise Silberkerzen, Japan-Ahorn und Chinaschilf.
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