Basilikum zählt nicht nur zu den beliebtesten Gewürzkräutern der italienischen Küche, auch hierzulande ist das Kraut begehrt und verfeinert zahlreiche Gerichte. In getrockneter Form ist Basilikum in jedem Supermarkt erhältlich – besser schmecken die Blätter der Pflanze jedoch in frischem Zustand. Um von dem guten Geschmack zu profitieren, müssen Sie Ihr Basilikum nicht selbst anbauen – in den Gemüseabteilungen von Supermärkten wird das Gewürzkraut meist in Töpfen angeboten.
Basilikum pflegen und ernten
Ob Garten, Balkon oder Fensterbank: Basilikum bevorzugt warme und sonnigen Standorte. Verwöhnt man das Gewächs mit einem nährstoffreichen Boden – und sorgt dafür, dass die Erde gleichbleibend feucht ist – wird das Kraut bestens gedeihen und es Ihnen mit einer reichen Ernte danken. Basilikum zählt zu den beliebtesten Kräutern für die Fensterbank in der Küche. Kein Wunder, die Pflanze ist dekorativ und verströmt einen aromatischen Duft.
Wollen Sie Basilikum ernten, sollten Sie – möglichst fortlaufend – die Triebspitzen der Pflanze abpflücken. Dazu entfernen Sie nicht nur die einzelnen Blätter, sondern kneifen den Stängel direkt über der Blattverzweigung ab. So haben Sie nicht nur würzige Blätter für Ihre Küche gesammelt, Sie tragen auch dazu bei, dass sich neue Triebe bilden.
Übrigens: Basilikum verfeinert nicht nur Nudelgerichte und Pizzen, er verleiht auch Saucen, Suppen und Salaten einen frisch-würzigen Geschmack und verwandelt selbst einfache Gemüsegerichte in eine besondere Delikatesse. Basilikum passt auch zu Fisch- und Fleischgerichten.
Basilikum düngen – wie oft und womit?

Das Gewürzkraut sollte während seiner Wachstumsphase – wenn der Bedarf an Nährstoffen besonders hoch ist – regelmäßig gedüngt werden. Die Wachstumsperiode reicht von Mai bis September. Wenn Sie Ihr Basilikum in dieser Zeit wöchentlich mit organischem Flüssigdünger versorgen, machen Sie nichts verkehrt. Für Topf-, Kasten- und Kübelpflanzen bieten sich alternativ dazu auch organische Düngestäbchen an, die Sie in der Zeit von Mai und im Juli in Wurzelnähe der Pflanze stecken.
Im Gartencenter erhalten Sie zudem speziellen Kräuterdünger. Bei Freilandhaltung empfiehlt es sich, das Basilikum von Mai bis September einmal wöchentlich mit etwas Kompost oder Hornspänen zu verwöhnen. Eine weitere natürliche Alternative – die bei jeder Haltungsform angewendet werden kann, ist das Düngen mit getrocknetem Kaffeesatz, der – nicht nur Basilikum, sondern auch andere Gewächse – mit wichtigem Stickstoff versorgt und zudem Blattläuse und Ameisen von der Pflanze fernhält. Tragen den Kaffeesatz dazu einmal pro Monat in einer dünnen Schicht auf die Pflanzerde auf. Beachten Sie beim Düngen sämtlicher Küchenkräuter, dass diese auf eine nur einmalige und hohe Zugabe von Dünger empfindlich reagieren – düngen Sie häufiger und in kleinen Mengen.
Expertentipp
Wollen Sie das Gewürzkraut überwintern, so sollten Sie wissen, dass sämtliche Basilikumarten äußerst frostempfindlich sind. Mehrjährig kultivierte Pflanzen müssen daher im Haus überwintert werden. Suchen Sie für Ihr Basilikum einen möglichst hellen Standort. Geeignet sind Wintergärten und Fensterbänke mit Südausrichtung. Da Basilikum eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigt, sollte trockene Heizungsluft vermieden werden. Verwenden Sie einen Luftbefeuchter oder besprühen Sie das Gewächs regelmäßig mit Wasser. Achten Sie darauf, dass die Überwinterungstemperatur nicht über 15 Grad Celsius liegen sollte. Düngen Sie das Kraut in der kalten Jahreszeit – in Abständen von vier bis sechs Wochen – nur sehr sparsam.
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