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Obstpflanzen

Beerenobst – die bekanntesten Sorten im Überblick

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Beerenobst - die bekanntesten Sorten im Überblick

Es gibt nichts Gesünderes, als frische Beeren direkt vom Strauch aus dem eigenen Garten. Das gesunde Obst lässt sich in kleinen Gärten oder auch auf Balkonen kultivieren. Der Aufwand ist minimal und während der Erntezeit kommen die köstlichen Vitaminlieferanten frisch auf den Tisch.

Beerenfrüchte können ganzjährig in Supermärkten oder Fachgeschäften erworben werden. Während der kalten Wintermonate werden sie oft aus Südamerika importiert. Das Aroma dieser Beeren ist nicht mit dem Genuss zu vergleichen, den selbst gepflanzte und geerntete Beeren besitzen. Einen Überblick des bekanntesten Beerensorten erhalten Sie in diesem Beitrag.

Brombeeren

Brombeeren


Brombeeren befruchten sich selbst und benötigen dazu keinen zweiten Strauch. Sie werden an Spalieren, Ziergittern oder Pergolen gezogen. Die beste Pflanzzeit ist im Frühling, obwohl sie auch im Herbst gesetzt werden können.

Brombeeren bevorzugen säuerliche Böden. Der Untergrund sollte deshalb vor der Pflanzung mit reichlich Kompost aufgewertet werden.

Erdbeeren

Erdbeeren
Erdbeeren zählen zu den beliebtesten Beerenfrüchten und sind sehr anspruchslos. Egal ob in Beeten, Kübeln oder Balkonkästen, Erdbeeren wachsen auf kleinstem Raum. Wichtig ist jedoch, dass Pflanzen nicht länger als drei Jahre am gleichen Standort kultiviert werden.

Es gibt viele verschiedene Erdbeersorten. Unterschieden werden sie in klein- und großfruchtige sowie in einmal- und mehrfachtragende Sorten. Einmaltragende Erdbeeren werden im Frühling gepflanzt. Es müssen jedes Jahr neue Pflanzen gekauft werden, der Vorteil ist jedoch, dass sie größere Früchte entwickeln und nicht übermäßig krankheitsanfällig sind.

Himbeeren

Himbeeren
Himbeeren sind genau wie Brombeeren ursprüngliche Waldbewohner und bevorzugen saure Böden. Es gibt sogenannte Früh- und Spätsorten. Frühe Himbeeren werden u.a. Sommerhimbeeren genannt und reifen ab Juni. Als Spät- oder Herbsthimbeeren bezeichnete Sorten können im Spätherbst geerntet werden. Alle Himbeersorten wachsen am besten, wenn sie regelmäßig gemulcht werden. Dazu ideal geeignet ist Rasenschnitt.

Heidelbeeren

Heidelbeeren
Auch Heidelbeeren bevorzugen saure Böden und mehrere Sonnenstunden pro Tag. Für eine bessere Befruchtung sollten mindestens zwei Heidelbeersträucher kultiviert werden. Sie vertragen Kalk schlecht und sollten aus diesem Grund ausschließlich mit Regenwasser gegossen werden. Heidelbeeren sind zudem winterhart und vertragen Frost.

Johannisbeeren

Johannisbeeren
Rote und Weiße Johannisbeeren wachsen im Halbschatten. Sie bevorzugen neutrale bis leicht saure Böden. Gepflanzt werden diese Sträucher am besten im Herbst. An frostfreien Tagen kann man Johannisbeeren auch im Winter setzen.

Egal, ob als Solitärstrauch, Reihenpflanzung oder als Hecke – Johannisbeeren sind vielseitig einsetzbar. Der Pflanzabstand sollte jedoch mindestens 40 Zentimeter betragen, Johannisbeeren-Hecken benötigen zudem eine Stütze.

Schwarze Johannisbeeren

Schwarze Johannisbeeren
Schwarze Johannisbeeren sind winterfest und vertragen Standorte im Halbschatten. Die Sträucher werden im Herbst gepflanzt und nach der Pflanzung eingekürzt. Es sollten dabei lediglich zwei Knospen pro Trieb verbleiben. Mit dieser Methode tragen die Pflanzen im ersten Jahr keine Früchte, die Ernte im Folgejahr fällt jedoch umso reichhaltiger aus.

Expertentipp

Erdbeeren benötigen viel Wasser. Beim Gießen sollten Sie dennoch Vorsicht walten lassen. Werden die Blüten nass, wird der Blütenstaub gebunden und dadurch die Befruchtung verhindert. Werden die Früchte zu feucht, setzen sie schnell Schimmel an.

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