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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Beet im Schatten anlegen – Tipps und Tricks

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Beet im Schatten anlegen - Tipps und Tricks

Pflanzen brauchen Licht. Doch kaum ein Garten bietet ausschließlich vollsonnige Standorte. Das bedeutet jedoch noch lange nicht, dass man auf attraktive Blumenbeete oder frisches Gemüse aus dem eigenen Garten verzichten muss. Auch ein Schattenbeet kann einem Gartenfreund viel Freude bereiten. Was aber sollte man bei seiner Anlage beachten?

Pflanzen für das Schattenbeet wählen

Wer ein Beet im Schatten anlegen möchte, muss bei der Auswahl der Pflanzen dafür sehr vorsichtig sein. Man muss nicht nur zwischen Vollschatten und Halbschatten, also einem Standort, der nicht den ganzen Tag im Schatten liegt, unterscheiden. Auch die Bodenbeschaffenheit ist entscheidend dafür, welche Pflanzen sich in dem Beet wohlfühlen werden. Prüfen Sie also zunächst die Anzahl der Sonnenstunden und ob es sich um eher lockeren und durchlässigen oder schweren und lehmigen Boden handelt. Zusätzlich sollten Sie bei der Auswahl der Pflanzen bedenken, dass das Beet nach Möglichkeit das ganze Jahr über attraktiv aussehen sollte. Das erreicht man am besten, indem man Pflanzen mit unterschiedlichen Blütezeiten neben- oder nacheinander anpflanzt.

Vor der Pflanzung düngen

Vor der Pflanzung düngen


Da die Schattenpflanzen wenig Licht bekommen, ist es wichtig, dass sie ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden. Vor allem, wenn der Schattenbereich durch eine benachbarte Hecke oder ihn überragende Bäume entstanden ist, ist der Boden aber oft schon etwas ausgelaugt und das Beet wird mit starker Nährstoffkonkurrenz rechnen müssen. Deshalb zahlt es sich aus, schon bei der Erstanlage etwas vorzudüngen. Der bevorzugte Dünger hängt dabei von der jeweils zu pflanzenden Art ab. Im Allgemeinen sind aber natürliche Nährstofflieferanten wie Hornspäne oder Kompost vorzuziehen. Bei künstlichen Düngern eignen sich vor allem Langzeitdünger für Schattenbereiche.

Das Beet bepflanzen

Das Beet bepflanzen
Ein schattiger Standort hat den Vorteil, dass man beim Pflanzzeitpunkt nicht so sehr auf die Uhrzeit achten muss. Es ist nicht damit zu rechnen, dass die volle Sonne auf die frisch gepflanzten Pflänzchen herunterbrennt und sie austrocknet. Dennoch ist es sinnvoll, die Jungpflanzen vor dem Einsetzen in einen Eimer Wasser zu tunken, um die Erde an ihren Wurzeln gründlich zu durchnässen. Dann hebt man in den für die jeweiligen Arten empfohlenen Pflanzabständen Löcher aus und setzt die Pflänzchen hinein. Füllen Sie sie danach mit Erde auf und drücken Sie sie an. Ganz wie bei einem Sonnenbeet sollte man auch im Schattenbeet nach der Pflanzung gründlich gießen, um den Pflanzen das Anwurzeln zu erleichtern.

Die richtige Wassermenge

Da sich das Beet im Schatten befindet, findet weniger starke Verdunstung statt als bei sonnigen Beeten. Deshalb kann es sein, dass es seltener oder überhaupt nur während längerer Trockenperioden gegossen werden muss. Das gilt vor allem für Beete an Hauswänden oder neben Gartenmauern. Bäume und Hecken haben dagegen auch beim Wasser einen hohen Verbrauch. Daher kann es bei neben ihnen gelegenen Schattenbeeten auch zu einem erhöhten Wasserbedarf kommen. Beobachten Sie also im Verlauf des ersten Jahres, wie rasch oder langsam die Erde in Ihrem neuen Beet austrocknet und passen Sie die Gießmenge und Gießzeiten entsprechend an.

Expertentipp

Ist der Wasserverbrauch im Schatten zu gering, kann das zu Moosbildung führen. Damit das Schattenbeet nicht überwuchert wird, empfiehlt es sich daher den Boden neben den Pflanzen mehrmals im Jahr zu harken. Dadurch wird er aufgelockert und das Wasser kann besser abfließen. Achten Sie aber darauf, die Wurzeln Ihrer Schattenpflanzen dabei nicht zu verletzen!

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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