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Dünger

Blumenzwiebeln – richtige Düngung

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Blumenzwiebeln - richtige Düngung

Blumenzwiebeln sind bei Hobbygärtnern ausgesprochen beliebt, obwohl ihre Blütenpracht meist nur von kurzer Dauer ist. Damit sie Jahr für Jahr üppig ausfällt und die Zwiebeln lange Zeit aktiv, kräftig und gesund bleiben, müssen Düngergaben an den speziellen Bedarf angepasst werden. Wie das funktioniert, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Idealer Zeitpunkt für Düngergaben

Das Düngen von Zwiebelblumen beginnt in der Regel im Frühjahr, vor der Blütezeit. Eine Ausnahme bilden Hornspäne. Diese können bereits im Herbst ausgebracht werden, da sie sich sehr langsam zersetzen und erst im folgenden Frühjahr zur Versorgung beitragen.

Wie häufig man zusätzliche Nährstoffe zuführen muss, hängt vom gewählten Produkt ab. Bei Langzeitdüngern reicht in der Regel eine einzelne Gabe aus. Schnell lösliche Düngemittel müssen hingegen wiederholt verabreicht werden.

Berücksichtigen Sie, dass die Bodentemperatur mindestens 8°C betragen sollte. Unterhalb dieser Grenze können Pflanzen keine Nährstoffe aufnehmen, was bei einer konzentrierten Zufuhr wiederum zu Schäden an den Zwiebeln führt.

Geeignete Düngemittel

Geeignete Düngemittel


Für die Versorgung mit Nährstoffen steht bei Blumenzwiebeln ein großes Spektrum zur Wahl. Achten Sie bei der Entscheidung auf die Ansprüche der jeweiligen Gewächse, um das optimale Mittel auszuwählen. Möglich sind:

  • Flüssigdünger für Blühpflanzen
  • Hornmehl oder Hornspäne
  • Mineraldünger
  • organische Langzeitdünger
  • reifer Kompost
  • spezielle Blumenzwiebeldünger
  • Universaldünger

Neben dem Bedarf der jeweiligen Pflanzenart ist der Gehalt des Bodens entscheidend für die Auswahl. Optimal ist es, wenn Sie zuvor eine Bodenanalyse durchführen bzw. durchführen lassen. Ausgehend von den Ergebnissen können Sie gezielt mit abgestimmten Produkten düngen, um Mängel auszugleichen. Auch im Hinblick auf den pH-Wert ist eine Bodenanalyse sinnvoll, um ihn bei Bedarf anzupassen.

Natürliche und pflanzliche Düngemittel

Natürliche und pflanzliche Düngemittel
Die umweltschonendste und einfachste Variante für das Düngen von Blumenzwiebeln ist der Einsatz natürlicher Produkte. Setzen Sie im Frühjahr reifen Kompost ein und reichern Sie die Erde an, bevor Sie die Zwiebeln in den Boden setzen. Auf diese Weise sind sie für lange Zeit versorgt.

Hornmehl kann dem Aushub beigemischt werden. Es zersetzt sich schneller als Hornspäne, hält jedoch für eine Saison. Mit diesem Vorgehen können Sie auf weitere Düngergaben verzichten.

Es ist dennoch möglich, gelegentlich verdünnte Pflanzenjauche, Teich- oder Aquarienwasser für die Bewässerung zu nutzen. Diese schnell löslichen Nährstoffe sollten jedoch nur bis in den frühen Sommer zugeführt werden. Spätere Gaben könnten die Ruhephase der Zwiebeln verzögern und stören.

Eine einfache Alternative stellt der Einsatz von Langzeitdünger in Form von Granulat oder Stäbchen dar. Eine einmalige Gabe im Frühjahr reicht in diesem Fall völlig aus.

Korrektes Vorgehen

Verwenden Sie Kompost, können Sie die Erde aus dem Pflanzloch damit vermischen und auf diese Weise ausreichend Nährstoffe für das erste Jahr zur Verfügung stellen. In Folgejahren reicht es aus, Kompost über den Zwiebeln zu verteilen und leicht in die obere Erdschicht einzuarbeiten.

Bei schnell löslichen und hoch konzentrierten Düngemitteln sollten Sie die angegebene Verdünnung einhalten. Die Angaben erhalten Sie vom Hersteller. Achten Sie darauf, nach Düngergaben ausreichend zu gießen. Auf diese Weise verteilen sich die Nährstoffe gleichmäßiger, was das Risiko für chemische Verbrennungen an den Zwiebeln und den Wurzeln verhindert.

Expertentipp

Organische Düngemittel wie Kaffeesatz, Eier- und Bananenschalen können ebenfalls für Blumenzwiebeln verwendet werden. Gehen Sie sparsam mit den Mitteln um. Eine Überdüngung ist schwer möglich, natürliche Produkte verändern jedoch den pH-Wert des Bodens, was sich wiederum auf die Nährstoffaufnahme und die Eignung des Substrats auswirkt. Kaffeesatz säuert an, während die Schalen von Bananen und Eiern den Wert in den basischen Bereich schieben.

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