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Zimmerpflanzen

Bogenhanf – welche Erde braucht die Pflanze?

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Bogenhanf - welche Erde braucht die Pflanze

Der Bogenhanf ist aus den meisten Wohnzimmern nicht mehr wegzudenken. Die charakteristischen Blätter der Pflanze zeigen sich aufgefächert und wachsen in Büscheln steil nach oben. Aufgrund ihres geringen Wasserbedarfs gilt Sansevieria zudem als pflegeleicht. In diesem Ratgeber erfahren Sie in welcher Erde die Pflanze besonders gut wächst.

Allgemeines über Bogenhanf

Zur Gattung Sansevieria, wie Bogenhanf ebenfalls genannt wird, gehören über 60 Arten. Neben dem asiatischen Kontinent ist vor allem Afrika die Heimat der meisten Bogenhanf-Arten. In der freien Wildbahn wachsen die Sukkulenten vor allem auf nährstoffarmen Böden mit einem hohen Sandanteil. Wie auch andere tropische und subtropische Pflanzen speichern die hochwachsenden Gewächse viel Wasser in ihren dickfleischigen Blättern. Aus diesem Grund sollte als Substrat eine nährstoffarme und gut gelockerte Erde verwendet werden. Staunässe gilt es in jedem Fall zu vermeiden. Bogenhanf verträgt diese nur schlecht und reagiert im schlimmsten Fall mit Wurzelfäule darauf.

Diese Erde können Sie verwenden

Diese Erde können Sie verwenden


Für Bogenhanf eignet sich Sukkulentenerde besonders gut. Aufgrund ihrer Zusammensetzung bietet sie Sansevieria alle nötigen Nährstoffe in niedriger Konzentration. Zugleich ist das Substrat vergleichsweise trocken. Das ist im Hinblick auf die bevorzugten Eigenschaften der Pflanze bedeutsam.

Bei Sukkulentenerde wird im Normalfall ein mageres Ausgangssubstrat gewählt, das mit Lavagranulat und Bims angereichert ist. Sie sorgen für eine gute Wasserdurchlässigkeit der Erde. Dadurch wird die Drainage der Pflanze gewährleistet. Auch Kakteenerde eignet sich grundsätzlich. Allerdings wird diese im Fachhandel oft vergleichsweise teuer verkauft. Deshalb stellen viele Gärtner das Substrat für Bogenhanf selbst her. Im Nachfolgenden erhalten Sie eine kurze Anleitung dafür.

So erhalten Sie hochwertige Erde für Bogenhanf

So erhalten Sie hochwertige Erde für Bogenhanf
Bogenhanf benötigt ausreichend Platz für das Wurzelwachstum. Wählen Sie daher einen breiten Topf für das subtropische Gewächs. Wie bereits erwähnt benötigt Sansevieria nährstoffarmes Erdreich. Als Ausgangspunkt für magere Erde können Sie auf gewöhnliche Gartenerde zurückgreifen. Diese sollte im Verhältnis 1/2 mit Sand vermischt werden. Zuvor sollten Sie das Substrat aber unbedingt auflockern.

Fügen Sie nun ein Drittel Lavagranulat hinzu und mischen dieses unter die Erde. Je heller der Farbton der Erde ist, umso besser. Ebenso wichtig ist eine hochwertige Drainage. Füllen Sie Bimssteine und einige Tonscherben in das untere Ende des Pflanztopfs. Alternativ können Sie ebenso gut auf Blähton aus dem Gartenhandel zurückgreifen. Verteilen Sie die Bestandteile mit der Hand und füllen alle noch bestehenden Lücken im Topf auf. So stellen Sie einen optimalen Abfluss von Wasser sicher.

Wie oft muss Bogenhanf gedüngt und gegossen werden?

Hinsichtlich des Wasserbedarfs zeigt sich Bogenhanf sehr genügsam. Gießen Sie alle zwei Wochen mit abgestandenem Leitungswasser und erst dann, wenn das Substrat wieder oberflächlich ausgetrocknet ist. Ebenso wird dazu geraten, Dünger bei Sukkulenten sparsam einzusetzen. Topfpflanzen brauchen mehr Nährstoffe als solche, die im freien Beet draußen wachsen. Nichtsdestotrotz reichen gelegentliche Düngergaben mit Kakteendünger während der Wachstumsphase aus. In den Wintermonaten gewähren Sie dem Gewächs eine Ruhepause.

Expertentipp

Neben Kakteendünger eignet sich Kaffeesatz hervorragend als Dünger. Geben Sie vorsichtig ein bis zwei Esslöffel auf die Erde und arbeiten Sie den Naturdünger leicht ins Erdreich ein. Auch so lässt sich die Nährstoffbilanz verbessern.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/byakkaya

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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