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Zierpflanzen

Der richtige Standort für Seidelbast

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Der richtige Standort für Seidelbast

Die Blüten von Seidelbast ziehen Insekten wie Schmetterlinge oder Bienen an und bringen schon früh im Jahr Farbe in den Garten. Als Giftpflanze ist der Strauch bei Gartenbesitzern mit Kindern jedoch unbeliebt und nur wenige haben Erfahrung mit ihm und seinen Bedürfnissen. Wo Seidelbast idealerweise gepflanzt werden sollte, wenn Sie ihm einen Platz in Ihrem Garten geben möchten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Der Lichtbedarf

Seidelbast ist eine robuste und wenig anspruchsvolle Pflanze, die mit wenig Licht auskommt. Am besten gedeiht er im Halbschatten, weshalb er sich besonders gut zur Unterpflanzung von Bäumen und zur Begrünung von Gartenbereichen eignet, die nur wenig Sonne abbekommen. Seidelbast kann auch im Schatten wachsen und manche Zuchtformen kommen sogar mit sonnigen Standorten zurecht.

Der passende Boden

Der passende Boden


Etwas genauer sollte man auf die Bodenbedingungen am ausgewählten Standort achten. Wie alle für Schatten geeigneten Pflanzen, zieht Seidelbast viel Energie aus dem Substrat. Es muss deshalb reich an Nährstoffen und Feuchtigkeit sein. Gleichzeitig reagiert der Strauch jedoch sehr empfindlich auf Staunässe, weshalb der Boden locker und gut durchlässig sein sollte. Beim pH-Wert bevorzugt Seidelbast eine neutrale bis alkalische Umgebung, ihm tut kalkreicher Boden gut.

Ein mit Bedacht gewählter Standort

Ein mit Bedacht gewählter Standort
Überlegen Sie sich gut, wo Sie Ihren Seidelbast pflanzen und wählen Sie einen Standort, an dem er langfristig verbleiben kann. Einmal gepflanzt, bildet das Gewächs sehr lange Wurzeln aus, die Sie ausgraben müssen, wenn Sie ihn später umpflanzen möchten.

Ein solches Vorhaben kann sehr anstrengend werden und es könnte dabei zu Beschädigungen der Wurzeln kommen. Funktionieren diese nicht mehr vollständig, kann sich Seidelbast an einem neuen Standort nicht mit genügend Wasser und Nährstoffen versorgen.

Expertentipp

Pflanzen Sie Seidelbast nach Möglichkeit nicht zu nah an einen Zaun, an dem seine giftigen Beeren für Kinder oder Haustiere Ihrer Nachbarn erreichbar sein könnten und tragen Sie beim Pflanzen und Beschneiden immer Handschuhe. Auch die Rinde und der Saft enthalten Giftstoffe und können Hautreizungen verursachen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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